Sturmschäden nach Sturm in Vorarlberg

Chronik

Eine Sturmfront mit Starkregen, Hagel und Sturmböen zog am Sonntagnachmittag durch Vorarlberg. Die Feuerwehr war vor allem wegen heruntergefallener Äste und Wasser in den Kellern im Einsatz. In Schruns musste die Silvrettastraße wegen eines stark schwankenden Krans vorübergehend gesperrt werden.

05.06.2022 21.58

Online seit gestern, 21:58

In mehreren Gemeinden stürzten Bäume auf die Straße. Viele Häuser im ganzen Land hatten Wasser im Keller. Auch die Unterführungen der Straßen wurden überflutet. In zwei Stunden wurden mehr als 40 Brandbekämpfungseinsätze registriert.

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Schruns: Abgekipptes Gerüst beim Bau des Hotels

Auf dem Gelände eines Hotels in der Silvrettastraße in Schruns ist laut Polizei ein Gerüst umgestürzt. Auch Fassadendämmplatten wurden gesprengt. Aufgrund des Hochpendelkrans war die Silvrettastraße für 30 Minuten für den Verkehr gesperrt. Nachdem sich der Sturm gelegt hatte, wurde die Sicherheitssperre aufgehoben. Die Ortsfeuerwehr Schruns war mit 30 Mann und drei Fahrzeugen im Einsatz.

In Tschagguns hat der Sturm das Blechdach sowie Teile des Holzunterbaus und Schornsteins eines Mehrfamilienhauses am Fichtenweg weggefegt. Außerdem blockierte ein umgestürzter Bam die Unterziegerbergstraße nach der Rasafei-Brücke: Feuerwehrleute entfernten ihn.

Photovoltaikmodule fegten die Decke

Auf dem Dach eines Vandans-Unternehmens wurden mehrere hundert eingelagerte Photovoltaikmodule vom Dach geweht und durch den Sturm beschädigt.

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Nach Angaben der Leitstelle der Rettungsbrigade Feldkirch (RFL) in Feldkirch endeten Stürme, Starkregen und vereinzelte Hagelschläge schnell vor Ort. Mehr als 35 Liter Regen pro Quadratmeter fielen in Bregenz in einer halben Stunde. Dies ist ein Fünftel des gesamten Niederschlags im Juni.

Der Sturm ist über Vorarlberg gezogen

Eine Sturmfront mit Starkregen, Hagel und Sturmböen zog am Sonntagnachmittag durch Vorarlberg. Die Feuerwehr ist vor allem wegen heruntergefallener Äste und Wasser in den Kellern im Einsatz. Menschen hätten nicht verletzt werden dürfen.

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