Super League: Basel unterliegt Lugano – YB klar Servette

Nach vier Ligaspielen ist der FC Basel noch immer sieglos Bild: imago

Dank eines klaren Sieges gegen Servette bleibt YB nach fünf Spielen an der Tabellenspitze. Der FC Basel hat zwar noch ein Spiel auf dem Buckel, hat aber bereits acht Punkte Rückstand. Unter Trainer Alex Frei wartet der FCB weiter auf den ersten Sieg in der Superliga.

Basel – Lugano 0:2

Der schwache Start des FC Basel in die Superliga-Saison hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Trotz mehrerer Chancen und drei Torschüsse unterlag der FCB zu Hause beim enttäuschenden Lugano mit 0:2. Beide Treffer der eingewechselten Boris Babic und Hadj Mahmoud fielen in der Nachspielzeit.

Die gute Laune, die Basel am Donnerstag mit dem Tabellenfortschritt der Conference League auslöste, erfüllte auch die St. Jakob Park im Spiel gegen Lugano. Auf jeden Fall spielte die Mannschaft von Trainer Alex Frei so gut, dass es für einen ungefährdeten Sieg hätte reichen müssen. Doch das Spiel verlief ähnlich wie beim Heimspiel gegen Servette (1:1). Die Basler waren lange überlegen, ohne die grossen Chancen zu erarbeiten.

Als diese vor allem in der zweiten Halbzeit in Scharen kamen, konnten die Rot-Blauen diese aus verschiedenen Gründen nicht umsetzen. Pech war einer der Gründe. Sayfallah Ltaief traf nur den Pfosten, Andy Diouf und Sekunden nach seiner Einwechslung traf Darian Males aus der Distanz nur die Latte. Genau das gleiche Pech hatte der junge Diouf in der Nachspielzeit gegen Brondby.

In der Meisterschaft wird Basels Geduld auf die Probe gestellt. Doch trotz der ersten Saisonniederlage nach drei Unentschieden war klar, dass die Mannschaft und die Spieler das Zeug dazu hatten, Spiele nach Laufmetern in der Meisterschaft zu gewinnen.

Das sah auch Basels Taulant Xhaka so: «Wir spielen guten Fussball und müssen weitermachen.» Der 31-Jährige sagte den „Blauen“ nach dem Match, dass sie ihre Chancen besser nutzen sollten.

Das Tessin erreichte seinen zweiten Auswärtssieg (nach dem 4:1 in Winterthur) als Jungfrau eines Jungen. Die Schlüsselspieler Mattia Bottani, Zan Celar, Fabio Daprelà und Reto Ziegler wurden für das Europacup-Spiel am Donnerstag bei Hapoel Be’er Sheva verletzt. In Basel spielten sie alle von Anfang an frisch.

Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti ist sehr zufrieden Bild: imago

Weitere Stimmen:

„Der Trainer hat eine gute Note gezeigt, indem er mich und Maren Haile-Selassie eingewechselt hat, und auch der zweite Torschütze Hadj Mahmoud ist eingewechselt worden. Der 2:0-Sieg ist also verdient.“ “Wir wussten, je länger das Spiel dauerte, desto mehr Chancen hatten wir und haben sie genutzt.”

Torschütze Boris Babicquelle: „blau“

„Wir haben gut angefangen, wir hatten viele Chancen, wir waren dynamisch im Ballbesitz und haben gepresst. Wir haben das Ziel knapp verfehlt. Wir können nicht glücklich sein, aber wir müssen das Positive mitnehmen. Die Ausschöpfung der Möglichkeiten muss verbessert werden. Wir spielen guten Fußball und das müssen wir beibehalten.”

FCB-Mittelfeldspieler Taulant Xhaka

Taulant Xhaka in der zweiten Halbzeit mit Luganos Mattia Bottani (r.) Foto: keystone

Basel – Lugano 0:2 (0:0) 19.888 Zuschauer. SR Dudic Tore: 91. Babic (Haile-Selassie) 0-1. 94. Mahmud (Doumbia) 0:2. Basel: Hitz; Lopez, Adams Nuhu, Pelmard, Katterbach; Xhaka (63. Frei), Diouf (86. Szalai); Ndoye (63. Tausend), Amdouni (81. Mann), Ltaief; Zeqiri (63a Burger) Lugano: Saipi; Arigoni, Daprela, Ziegler, Valenzuela; Mahou, Bislimi (60. Mahmud), Doumbia, Sabbatini; Bottani (83. Babic); Celar (71. Haile-Selassie) Bemerkungen: Basel ohne Augustin, Essiam und Sène (alle verletzt). Lugano ohne Aliseda, Amoura, Facchinetti und Hajrizi (alle verletzt). 60. Nachschuss Ltaief. 73. Kreuz Diouf. 82. Crossbar-Männer. Reserve: 4. Arigoni (Foul), 32. Xhaka (Foul), 42. Daprelà (Anspruch), 87. Valenzuela (Foul), 92. Saipi (verzögertes Spiel). (nein)

Der Bericht vom dritten Spiel am Sonntag:

YB – Serviette 3:0

Die Young Boys verteidigen souverän ihre Spitzenposition in der Superliga. Die Berner gewannen das Duell der Ungeschlagenen am 5. Tag gegen Servette mit 3:0.

Nach knapp einer Stunde ging YB-Trainer Raphaël Wicky mit gutem Beispiel voran. Er hat drei Wechsel vorgenommen, nicht aus Notwendigkeit, sondern einfach, weil er kann oder angesichts der Qualität seines Kaders muss. Cedric Itten, Fabian Lustenberger und Donat Rrudhani ersetzten Jean-Pierre Nsame, Nicolas Moumi Ngamaleu und Cheick Niasse.

Servette war beeindruckt. Wenige Sekunden nach dem Dreifachwechsel schlugen die Young Boys durch Meschack Elia zum zweiten Mal zu. Das 2:0 leitete Fabian Rieder, der Spielmacher der Jugend, in der 29. Minute auf 1:0 ein, Itten sorgte mit einem guten Schuss für den dritten Treffer. Der siebenmalige Nationalspieler hat nach acht Spielen bei YB sechs Scorerpunkte.

Mit der Leistung des Teams war Rieder jedoch nicht ganz zufrieden. “Wir müssen einige individuelle Fehler korrigieren.” Vor allem müssen gewisse Ballverluste vermieden werden, denn die Konzentration muss über 90 Minuten hoch bleiben.

Dass die von Rieder angesprochenen Ballverluste am Sonntag nicht gerächt wurden, lag auch am Gegner. Servette trat nur sehr sporadisch auf, weshalb die Meisterschaft mit zwei Siegen und zwei Unentschieden stark gestartet ist. Die besten Aktionen folgten für die Genfer vier Stunden vor Schluss durch Alexis Antunes, der den Pfosten traf, und Patrick Pflücke, der den YB-Keeper aus Ballmoos beschwor.

Noch ein Tor: Fabian Rieder (Mitte) erzielt das 1:0 Foto: keystone

Young Boys – Servette 3:0 (1:0) 26.212 Zuschauer. SR San Tore: 29. Rieder (Nsame) 1:0. 60. Elias (Lefort) 2-0. 78. Itten (Rrudhani) 3:0. Young Boys: von Ballmoos; Blum, Ali Camara, Zesiger, Lefort (80. Rüegg); Sierro (80. Ugrinisch), Niasse (59. Lustenberger), Moumi Ngamaleu (59. Rrudhani); Rieder; Elia, Nsame (59. Itten).Servette: Frick; Severin, Rouiller (Kaloga 81), Vouilloz, Diallo (Magnin 88); Cousin, Douline (66. Valls), Rodelin (66. Antunes); Stevanovic, Spitze; Fofana (66. Oberlin) Bemerkungen: Young Boys ohne Benito, Fassnacht, Garcia und Lauper (alle verletzt). Servette ohne Bedia, Behrami, Céspedes, Clichy, Sawadogo (alle verletzt) ​​und Imeri (nicht im Kader). Verwarnungen: 6. Zesiger (Foul). 11. Vouilloz (Foul). 48. Ngamaleu (fehlt). 63. Blum (Foul). (nih/sda)

Die Tabelle

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Der FC Bayern München sicherte sich problemlos seinen zweiten Sieg im Achtelfinale der Fußball-Bundesliga. Jamal Musiala und Thomas Müller treffen beim 2:0-Heimsieg gegen Wolfsburg für den Serienmeister.

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