Super League: Luzern gewinnt Schaffhausen und bleibt Spitze

Der Goleador Ugrinic wird nach dem 2:0 der Lucerna von Ndiaye und Schulz gefeiert. Bild: Keystone

FC Luzern bleibt in der Superliga. Die Schweizer Innenverteidiger verteidigen ihren Platz dank eines 2:0-Heimsiegs im Play-off gegen Konkurrent Schaffhausen. Drei Tage nach dem 2:2-Sieg trafen Marvin Schulz und Filip Ugrinic für den Favoriten.

29.05.2022, 18:3429.05.2022, 18:35

Luzern – Schaffhausen 2:0

Erster: 2:2

Der FC Luzern hat ein Saisonfinale erlebt, bei dem es sich zu kämpfen lohnt. Im ausverkauften Stadion feierte der Vorletzte der vergangenen Saison der Superliga den Klassenerhalt. Die Stimmung zwischen den Lucerna-Fans war von der ersten bis zur letzten Minute ausgelassen, wobei die Nervosität erst nach dem 2:0 durch Filip Ugrinic in der 70. Minute nachließ.

Die Luzerner konnten auf dem Rückspiel zwar keinen Klassenunterschied vorweisen, waren aber das stärkste Team. Für den entscheidenden Spielbeginn gab es in der 19. Minute einen Elfmeter, der vom Deutschen Marvin Schulz verwandelt wurde. Danach ging es der Oberschicht immer schlecht, aber sie hätte ihre Nerven besser schonen können. Bevor Ugrinic den zweiten Treffer erzielte, ließen Dejan Sorgic, Pascal Schürpf und Christian Gentner gute Chancen aus.

Der Widerstand kam vom FC Schaffhausen. Die Unterschicht ließ sich von der Landschaft nicht einschüchtern und kämpfte. Der Schaffhausener Biss kam immer wieder hoch und die Zweikämpfe verlagerten sich in die Grauzone. Das Spiel war zeitweise fast wild, und der Schiedsrichter signalisierte den Wechsel von Sandro Schärer.

Schaffhausen glich die Dinge für Raul Bobadilla oder Joaquin Ardaiz auf dem Platz aus. Erst in der letzten halben Stunde erspielte sich das Team von Trainer Hakan Yakin und Martin Andermatt gute Chancen, die vom Luzerner Torhüter Marius Müller vereitelt wurden. Uran Bislimi, Francisco Rodríguez und Guillermo Padula hätten dem Rivalen, der zum neunten Mal in Folge in der Challenge League bleiben wird, die Hoffnung zurückgeben können. Im nächsten Jahr werden mit der Erweiterung der Super League die Aufstiegschancen etwas größer.

Luzern wird hoffen, nächste Saison nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben. Der Kurs scheint gut etabliert zu sein. Der FCL spielte mit Mario Frick eine gute Rückrunde. Die Liechtensteiner formten aus einer unsicheren Gruppe eine solide Mannschaft, die auch in schwierigen Situationen überzeugen konnte. Das Team musste nach der Niederlage den letzten Test in der Schlucht bestehen, um direkt in die Liga aufzusteigen. Es ist nicht nur passiert, sondern vor mehr als 15.000 Zuschauern auf der Party. Das alles endet gut für den FC Luzern.

Das Telegramm:

Luzern – Schaffhausen 2:0 (1:0) 15.500 Zuschauer. – SR Schärer Tore: 19. Schulz (Elfmeter) 1:0. 70. Ugrinic (Kvasina) 2:0. Luzern: Müller, Dräger, Burch, Simani, Frydek; Schulz (76. Feld), Jashari, Ugrinic (91. Sidler); Schürpf (57. Gentner); Sorgic (Kvasina 46), Abubakar (Ndiaye 76). Schaffhausen: Ruberto; Krasniqi, Müller, Padula, Lika; Bislimi, Hamdiu (Stevic 71), Gonzalez (Rodriguez 60), Gjorgjev (Kalem 71); Ardaiz, Bobadilla (60. Del Toro) Bemerkungen: Luzern ohne Cumic, Loretz und Monney (alle verletzt). Schaffhausen ohne Maouche und Paulinho (beide verletzt). Vorsichtsmaßnahmen: 27. Sorgic (unsportlich). 31. Schulz (Foul). 39. Frydek (fehlt). 41. Krasniqi (unsportliches Verhalten). 41. Bobadilla (unsportlich), 71. Ugrinic (unsportlich), 74. Simani (Foul), 74. Rodriguez (Beschwerde). (vor / sda)

Die Super League ist seit 2005 am Boden

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Die Super League ist seit 2005 am Boden

Quelle: Clave de Volta / Laurent Gillieron

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