Am Flughafen Zürich droht ein grosser Schlag
Swissport-Mitarbeiter kündigen GAV und drohen mit Streik!
Die Mitarbeitenden des Bodenassistenten von Swissport haben ihren Kollektivvertrag auf Ende 2022 gekündigt. Sie schliessen Kampfmassnahmen in den kommenden Wochen nicht aus.
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Aktualisiert: vor 20 Minuten
Bodenpersonal von Swissport drohte mit Kampfmassnahmen. Ein Streik ist nicht auszuschließen. Die Beschäftigten haben den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) auf Ende Jahr gekündigt. Damit ist der vor gut einem Jahr ausgehandelte «Krisen-GAV» bald wieder Geschichte. Die Gewerkschaften SEV-GATA, VPOD und KFMV erklärten an diesem Mittwoch in einer Stellungnahme, dass es den Mitarbeitenden unter den aktuellen Umständen nicht mehr zumutbar sei, die GAV-Krise fortzusetzen. Kampfmaßnahmen in den kommenden Wochen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen sind nicht ausgeschlossen.
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Die Gewerkschaften weisen darauf hin, dass die zwei Jahre Corona die Mitarbeitenden von Swissport sehr gefordert haben. In der GAV-Krise hätten die Angestellten Lohneinbußen, mehr Arbeitszeiten und den Verzicht auf Ferien und freie Tage in Kauf genommen. “Sie haben alles getan, um Swissport durch die Krise zu bringen.” Die Stimmung beim Bodenpersonal am Flughafen Zürich ist buchstäblich bedrückend.
Ausgleich der Lebenshaltungskosten, Verbesserung der Ruhetage
Mittlerweile ist der Normalbetrieb wieder aufgenommen. Deshalb sei es “Zeit”, zur Normalität zurückzukehren, auch was die Arbeitsbedingungen anbelangt. Doch nach mehreren Verhandlungen wurde klar, dass Swissport auf die Forderungen der Belegschaft nicht eingehen wollte.
„Wir wollen zumindest zurück zum GAV19, dem Tarifvertrag vor der Krise“, sagte Gewerkschaftssekretärin Regula Pauli. Zudem fordert das Bodenpersonal eine Anpassung der Inflation und eine Verbesserung der Ruhetage. (SDA / nein)