Tennis: Alexander Zverev spricht über seinen Unfall bei den French Open

Zverev über seine Verletzung

„Als ich das Video sah, wurde mir schlecht“

Alexander Zverev (25) hat sich im Halbfinale der French Open schwer verletzt. Er schildert nun den niederschmetternden Moment und erklärt, was für die Braut Sophia Thomalla (32) enttäuschend war.

Gepostet: 12:10 Uhr

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Aktualisiert: 12:14 Uhr

Das Halbfinale der French Open endete in einer Sekunde. Alexander Zverev lieferte sich in einem hochklassigen Duell mit dem späteren Champion Rafael Nadal (36) eine Verdrehung des rechten Fußes. Er lag schreiend auf dem Boden und brachte das Publikum zum Schweigen. Das Spiel war vorbei, die Bänder des Fußes waren gebrochen und eine Operation musste her.

Zwei Wochen nach dem Drama spricht die 25-Jährige erstmals darüber. „Ich erinnere mich nur an drei Geräusche“, schildert er den verheerenden Moment der „Bild am Sonntag“. „Irgendetwas scheint zu brechen. In schneller Folge: Knack, Knack, Knack, sehr schnell. Dann hatte ich extreme Schmerzen, es war verrückt. Als würde mir jemand in den Fuß schießen.“

“Er wurde verletzt, aber nicht getötet”

Dem Deutschen war sofort klar: Es war etwas Schlimmeres passiert. Er konnte seinen Fuß nicht mehr bewegen, es war undenkbar aufzutauchen. Zum ersten Mal in seiner Karriere musste er ein Spiel verlassen. Deshalb kehrte er mit Krücken auf den Platz zurück. Wie ist das? „Ich wollte es nur beweisen: Ich war verletzt, aber nicht tot“, erklärt er.

Das Video seines Unfalls sah Zverev erstmals drei Tage später beim Arzt. “Er hat mir in Superzeitlupe erklärt, was wann passiert ist. Dann wurde mir schlecht.”

Mädchen Sophia war nicht da

In den Tagen nach dem Unfall musste Zverev auf seine Freundin Sophia Thomalla (32) verzichten. Er blieb in Griechenland, um zu filmen. „In dieser Phase möchten Sie mit den Menschen zusammen sein, die Sie am meisten lieben. Daher war es für mich enttäuschend, dass Sophia nicht gekommen ist. Aber das ist eben sein Job“, sagt Bild am Sonntag. Stattdessen kümmerten sich seine Eltern um ihn. „Das war mir sehr wichtig. Diese beiden Menschen haben mir am meisten geholfen.“

Zverev wird in zwei, drei Wochen in die Reha gehen. “Es gibt Spezialisten da draußen, die sagen, dass ich so schnell wie möglich wieder spielen kann.” Mit dem Comeback will er sich Zeit lassen, ob es für die US Open (ab 29. August) reicht, weiß er nicht. Aber “Ich habe New York noch nicht markiert.” (bir)

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