Tennis: ATP-Ranking nach 2003 ohne Federer, Nadal und Djokovic in den Top 2

Top 2 ohne die „Großen Drei“

So historisch sind die aktuellen Weltranglisten

Fast 19 Jahre lang war mindestens ein Name der „Großen Drei“ unter den ersten beiden der ATP-Weltrangliste. Damit ist Schluss: Federer, Nadal und Djokovic sind erstmals seit 2003 alle aus den Top 2 heraus.

Gepostet: 22:29 Uhr

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Aktualisiert: 10:59 Uhr

Tennisfans reiben sich am Montagmorgen verwundert die Augen. Ein Blick auf die neue ATP-Weltrangliste zeigt ein fast schon seltsames Bild: Weder Roger Federer (40), Rafael Nadal (36) noch Novak Djokovic (35) sind erstmals seit fast 19 Jahren unter den Top 2!

Im November 2003 belegte der junge Federer dann den 3. Platz und überholte bald die vor ihm liegenden Andy Roddick (39) und Juan Carlos Ferrero (42). Seitdem ist ein Name für die „Großen Drei“ immer unter den ersten beiden.

Also seit Montag nicht mehr. Das liegt daran, dass Djokovic vom 1. auf den 3. Platz fällt.

Medwedew kehrt auf den Thron zurück

Daniil Medvedev (26) hingegen kehrt auf den Tennisthron zurück. Dabei profitiert der Russe davon, dass Djokovic beim letztjährigen Sieg bei den French Open in Paris insgesamt 2000 Punkte verloren hat.

Auch der aktuell verletzte Deutsche Alexander Zverev überholt Djokovic, der seit dem 15. Oktober 2018 immer in den Top 2 vertreten ist.

Am 28. Februar dieses Jahres führte Medwedew erstmals die Weltrangliste an, drei Wochen später musste er ihn aber an Djokovic zurückgeben.

Roger Federer ist immer noch die Nummer 68

Diesmal bleibt er länger die Nummer 1. Sein Vorsprung auf Zverev beträgt 875 Punkte. Bestplatzierter Schweizer ist nach wie vor Roger Federer, der vor einem Jahr sein letztes Spiel im Viertelfinale in Wimbledon bestritt. Basel, 40, verliert 18 Plätze und rangiert auf Rang 68.

Bei den Frauen steht die seit 35 Matches ungeschlagene Polin Iga Swiatek weiterhin allein an der Spitze. Die 21-Jährige hat 4.120 Punkte mehr als die zweitplatzierte Estin Anett Kontaveit. Olympiasiegerin Belinda Bencic bleibt auf Platz 17 der Rangliste. (SDA/wst)

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