Texas: Offenbar schickte der Angreifer Nachrichten an ein deutsches Mädchen

Gustavo Garcia-Siller (r), Erzbischof von Sant Antoni, tröstet Familien vor dem Civic Center. (Quelle: Dario Lopez-Mills / dpa-Bilder)

Schütze wollte Europa besuchen

CNN stützt sich für den Bericht auf Screenshots der Nachrichten und ein Interview mit dem 15-Jährigen. So sagte er, dass er vor zweieinhalb Wochen begonnen habe, sich über eine App mit dem Schützen auszutauschen. Der 18-Jährige schickte ihr Videos von sich und kündigte zudem an, sie in Europa besuchen zu wollen. Die junge Frau sprach nach eigenen Angaben täglich über den Chatdienst Facetime mit dem Angreifer und war auch in zwei weiteren Bewerbungen mit ihm in Kontakt.

Unbestätigten Informationen zufolge soll der Autor Maschinengewehrbilder auf Instagram gepostet haben. Das Konto wurde inzwischen gelöscht. Eine Instagram-Nutzerin schrieb, sie habe eine SMS von einem Fremden erhalten: „Ich habe ein kleines Geheimnis. Ich möchte es dir sagen.“ Offenbar stammt die Nachricht von dem inzwischen gelöschten Account. Sein Besitzer folgte mehreren Ubalde-Studenten online. Lesen Sie hier mehr.

Salvador R., 18, hat am Dienstag an der Robb Elementary School in der texanischen Kleinstadt Uvalde mit einem Sturmgewehr auf 21 Menschen, 19 Schulkinder und zwei Lehrer geschossen. Zuvor hatte er seiner Großmutter ins Gesicht geschossen und sie schwer verletzt. Der Angreifer wurde von der Polizei erschossen.

Greg Abbott, Gouverneur von Texas, sagte am Mittwoch, dass der Angreifer mehrere „Facebook“-Nachrichten gepostet habe, die denen ähneln, die jetzt von CNN gemeldet werden. Ein Sprecher der Muttergesellschaft von Meta Meta erklärte später, dass es sich um private Nachrichten handele.

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