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Erstellt: 24.05.2022, 17:41
Darsteller: Jan Schmitz, Simon Stock, Katharina Bellgardt, Markus Klümper
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Nach den tödlichen Schüssen auf der Messe Steinert in Lüdenscheid ist am Dienstag Haftbefehl gegen einen jungen Mann ergangen. Ein SEK hatte am Montag seine Wohnung gestürmt und ihn festgenommen.
Update vom 24. Mai, 17.41 Uhr: Die Staatsanwaltschaft Hagen im Amtsgericht Lüdenscheid hat nun einen Haftbefehl wegen Totschlags gegen den mutmaßlichen jungen Mann erwirkt, der am Montagabend in einer Wohnung in der Gartenstraße festgenommen worden war. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Hagen und Polizei hervor. Weitere Ermittlungen der Mordkommission Hagen dauern an.
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Update vom 24. Mai, 15.56 Uhr: Der junge Mann, der am Montagabend von einem Sondereinsatzkommando der Polizei in einer Wohnung in der Gartenstraße vorübergehend festgenommen worden war, wurde nun dem Haftrichter vorgeführt. Ob der junge Lüdenscheider in Haft genommen werden soll, muss der Richter entscheiden, doch bei Tatverdächtigen, die möglicherweise dem Jugendstrafrecht unterliegen, sind die Hürden für eine Haftanordnung groß.
Bei dem Festgenommenen soll es sich laut unserer Zeitung um den mutmaßlichen Schützen handeln, der am Samstagabend einen unbeteiligten 40-jährigen Gummersbacher erschossen haben soll. Die Entscheidung des Richters wird heute erwartet.
Die Schießereien wurden von zwei Verdächtigen in einer Gruppe durchgeführt: mit einer Pistole und einer scharfen Waffe. Nach bisherigen Angaben traf ein Projektil den Gummersbacher aus mehr als 30 Metern Entfernung in den Bauch. Der Mann starb später im Krankenhaus.
In den sozialen Medien kursierende Videos zeigen die Flucht der mutmaßlichen Tatverdächtigen von der Aral-Tankstelle in die Straße „Zum Weiten Blick“. Die Bilder zeigen insgesamt sieben Personen, die sich vom Tatort entfernen. Bisher hatten Polizei und Staatsanwaltschaft von einer Gruppe von sechs Personen gesprochen. Ermittlungsstaatsanwalt Thomas Wünnenberg: „Ermittlungen zur Zusammensetzung der Gruppe laufen.“ Er kündigte eine Erklärung für den Nachmittag an.
SEK-Einsatz in Lüdenscheid: Nach den tödlichen Schüssen auf der Steinert-Kirmes ist ein Mann festgenommen worden. © Alex Talash
Nach Recherchen unserer Zeitung blieb die Gruppe nach den tödlichen Schüssen zunächst dicht am Polizeieinsatz und beobachtete das Geschehen. Erst später flüchteten sie.
Update vom 24. Mai, 7.18 Uhr: Polizei und Staatsanwaltschaft sollen sich zu den heutigen Ereignissen genauer äußern. Bei dem Festgenommenen handelt es sich offenbar um einen jungen Mann, der am Montagabend gegen 18.40 Uhr vom SEK-Einsatz überrascht wurde und keinen Widerstand leistete. Neben der Wohnung wurden auch zwei Autos durchsucht.
Lüdenscheid: Festnahmen nach tödlicher Schießerei auf der Steinert-Kirmes
Aktualisiert am 23. Mai, 20:03 Uhr: Mission bestätigt. Die Polizei hat einen Mann in Lüdenscheid für das SEK in seiner Wohnung festgenommen. Nach einer gemeinsamen Erklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft haben Spezialkräfte einen Verdächtigen in Lüdenscheid festgenommen und seine Wohnung durchsucht. Bisher haben sich die Forscher geweigert, Details, Alter und Hintergrund zu kommentieren.
Update vom 23. Mai, 19.30 Uhr: Neue Nachrichten nach dem Mord auf der Lüdenscheider Kirmes: Offenbar hat es einen SEK-Einsatz in einer Wohnung in Lüdenscheid gegeben. Einem Bericht zufolge durchsuchte das Gremium eine Wohnung und nahm mindestens eine Person vorerst fest. Die Polizei kann den Bericht über die Operation SEK nicht bestätigen, da die Informationen der Mordermittlungskommission erst morgen veröffentlicht werden.
Update vom 23. Mai, 17.38 Uhr: Der Bürgermeister von Lüdenscheid hat sich zu dem Tötungsdelikt geäußert und erklärt, warum die Kirmes nicht abgesagt wurde und warum der Schützenkorso am Sonntag trotzdem stattfand. Die Informationen waren damals noch nicht eindeutig, es war noch nicht sicher, dass Schüsse gefallen waren und der 40-Jährige gestorben war.
Mehr Personal sorgt für Sicherheit auf der beliebten Party: Schützen haben verstärktes Sicherheitspersonal vor Ort und auch die Polizei wird mehr Beamte auf der Messe sehen. Der Bürgermeister von Lüdenscheid, Sebastian Wagemeyer, rief die Bevölkerung auf: „Wir werden nicht zulassen, dass eine kleine Gruppe von Menschen eines der schönsten, größten und wichtigsten Volksfeste unserer Region zerstört, das uns Freude und Hoffnung macht.“ uns gerade in der heutigen schwierigen Zeit noch vor uns liegen.“
Update 23. Mai, 16.07 Uhr: Nach den tödlichen Schüssen auf der Steinert-Kirmes in Lüdenscheid wird es zumindest vorerst keine öffentliche Durchsuchung geben. Auf Nachfrage am Montag erklärte die zuständige Staatsanwaltschaft, man werde „aus ermittlungstaktischen Gründen“ zunächst auf die Veröffentlichung von Videobildern verzichten.
Update vom 23. Mai, 12.03 Uhr: Veranstalter der Messe Steinert in Lüdenscheid haben sich am Samstag zu den tödlichen Schüssen geäußert. In einem Statement auf Facebook bedauern sie den schrecklichen Vorfall am Eröffnungstag und erklären, wie es mit dem Volksfest weitergeht.
Auf der Steinert-Messe in Lüdenscheid wurde ein Mann erschossen: Ermittler warten auf Videoaufnahmen
Update vom 23. Mai, 11 Uhr: Nach dem tödlichen Schuss auf einen 40-jährigen Mann auf einem Jahrmarkt in Lüdenscheid hofft die Mordkommission der Polizei Hagen, den Schützen mit einer öffentlichen Fahndung ausfindig zu machen. Die Staatsanwaltschaft Hagen teilte am Montag mit, es gebe Videomaterial, das die beteiligten Personen zeigt. Die Behörden wollten es veröffentlichen.
Die Ermittlungen würden fortgesetzt, betonte die zuständige Staatsanwaltschaft. Die Mordkommission hat bereits mehrere Zeugen gehört. Konkrete Tatverdächtige gibt es derzeit aber nicht.
Mann auf Steinert-Kirmes in Lüdenscheid erschossen – Suche nach sechs Personen
Update vom 22. Mai, 21 Uhr: Nachdem auf der Steinert-Kirmes in Lüdenscheid ein Mann angeschossen wurde, sucht die Polizei nun nach sechs Personen. Sie sollen ein südliches Aussehen haben und zwischen 16 und 20 Jahre alt sein. Vier Personen waren dunkel gekleidet, einer trug einen grauen Jogginganzug und der andere ein weißes T-Shirt. Zeugen werden gebeten, sich unter 02331-986-2060 oder Notruf 110 mit der Polizei Hagen in Verbindung zu setzen.
Update vom 22. Mai, 17.40 Uhr: Bei dem Vorfall auf der Steinert-Kirmes in Lüdenscheid handelt es sich eigentlich um ein Tötungsdelikt. Ein 40-jähriger Mann wurde von einer Pistole getroffen und starb anschließend.
Wie Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mitteilten, kam es gegen 20.30 Uhr auf dem Messegelände zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen sechs Personen und einem 16-jährigen Jungen aus Lüdenscheid. Als der Junge und sein 52-jähriger Vater später der Gruppe entgegentreten wollten, flüchteten die sechs Personen. Zwei von ihnen schossen mit einer Schreckschusspistole und einer scharfen Waffe in die Luft und auf den Vater und den Sohn. Der 40-jährige Mann aus Gummersbach, der sich zu diesem Zeitpunkt am Ausgang der Messe befand, wurde überfahren. Er starb später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen.
Auf der Steinert-Kirmes in Lüdenscheid ist ein Mann erschossen worden. © Markus Klümper
[Erstmeldung] Lüdenscheid – Die Situation am Eröffnungstag der Lüdenscheider Messe Steinert am Rande des Messegeländes war auch für die Polizei sehr unübersichtlich. Zunächst schien es den Beamten, als hätten sich die Verbrechen, die sich als Randphänomene bei Volksfesten immer wieder wiederholen, in besonders konzentrierter Form ereignet. Doch dann war von Schüssen und mindestens einem Verletzten die Rede. Radio MK berichtet, dass eine Person gestorben ist; die Umstände sind noch nicht ganz klar. Immer mehr Streifenwagenbesatzungen trafen nach 21 Uhr in Hohen Steinert ein, darunter auch Kriminaltechniker des Polizeipräsidiums Hagen über Nacht.
Großer Polizeieinsatz auf der Lüdenscheider Messe – Zeugen berichten von Schießereien
Es gibt derzeit keine konkreten Hinweise auf Schüsse, aber eine Schreckschusspistole. Nach mehreren Augenzeugenberichten stellte sich außerdem heraus, dass die Schießereien nur wenige Minuten nach dem Zusammenbruch einer Person stattfanden. Sie brach gegen 21 Uhr auf der Straße zusammen, nachdem sie von mehreren jungen Leuten umringt worden war. Sie sollen unter anderem in Richtung der nahe gelegenen Aral-Tankstelle geflüchtet sein.
Die Polizei war am Samstagabend in großer Zahl bei der Eröffnung der Steinert-Messe in Lüdenscheid anwesend. © Markus Klümper
Es ist unklar, ob die Person, die zusammenbrach, diejenige ist, die Samstagnacht starb. Dies wurde von der Polizei noch nicht bestätigt. In den sozialen Medien wurde auch spekuliert, dass eine Person an den Folgen einer Straftat gestorben sei.
Auf Nachfrage sprach die Leitstelle von einer sehr unübersichtlichen Situation. Für ein Volksfest wie dieses sieht man sich offensichtlich sehr ungewöhnlichen Verbrechen gegenüber.
Einsatz auf der Messe Lüdenscheid: Die Staatsanwaltschaft greift ein
Aggressionen, Mobbing und Taschendiebstähle kommen ständig vor, aber nicht bis zu dem Punkt, an dem es gerade offensichtlich geworden ist. Später gab es keine weiteren Informationen aus der Leitstelle: Die …