– Am Mittwochabend ist ein Lkw-Fahrer bei einem schweren Unfall auf der A3 bei Erlangen ums Leben gekommen. Der Mann und sein Team stießen an der Anschlussstelle Fürth-Erlangen mit einem zweiten Lkw zusammen, der in einen Stau geriet.
Von der Lkw-Fahrerkabine, die am Mittwochabend in einen auf die A3 wartenden Lastwagen gekracht war, ist nichts mehr übrig. Nur mit Mühe gelang es den Einsatzkräften, das Fahrzeug vollständig aus dem Stauende zu entfernen. Etwa eine Stunde nachdem der Fahrer die vor ihm geparkten Fahrzeuge übersehen hatte, war klar, dass er den Crash nicht überlebt hatte. Rettungsschwimmer konnten nur noch seinen Tod feststellen.
Der Unfall ereignete sich kurz vor 18.30 Uhr, die A3 Richtung Würzburg wurde daraufhin komplett gesperrt. Die Ermittlungen zu den Unfallursachen dauern an, weitere Verletzte gibt es nach aktuellem Kenntnisstand nicht. Rettungsschwimmer können jedoch noch nicht mit Sicherheit sagen, ob sich mehr als eine Person in dem zerstörten Lastwagen befindet. Anfangs war es schwierig, zum Fahrerhaus zu gelangen.
Um das Fahrerhaus zu erreichen, mussten die Einsatzkräfte die Keillastwagen voneinander trennen. © Torsten Hanspach
Der tödliche Stau für den Fahrer des toten Lastwagens wurde vermutlich durch einen hängenden Reifen verursacht: Ein anderer Lastwagen war wenige Kilometer von Höchstadt entfernt und blockierte laut Einsatzzentrale der Polizei den rechten Fahrstreifen. Dadurch entstand ein Rückstau, der bis zur Anschlussstelle Fürth-Erlangen reichte.
Es ist nicht der erste tödliche Lkw-Unfall am Mittwoch. Auf der A3 bei Regensburg sind in den frühen Morgenstunden drei Lastwagen zusammengestoßen. Einer der Fahrer wurde schwer verletzt, sein Beifahrer starb noch am Tatort. Die beiden anderen Teams fingen Feuer und brannten vollständig aus.
Auf der A9 bei Schnaittach ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein Lastwagen samt Anhänger um einen Anhänger geschleudert worden. Auch hier wurden drei Personen schwer verletzt.
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