Tomatengrippe: Mindestens 82 Kinder in Indien infiziert: Worum geht es?

Aktualisiert am 23.08.2022 um 13:10 Uhr

  • In Indien hat es einen neuen Ausbruch des Virus gegeben.
  • Der Erreger ist die sogenannte „Tomatengrippe“.
  • Bisher sind mindestens 82 Fälle bekannt, allesamt Kinder.

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Neben Kronen- und Affenpocken haben Wissenschaftler einen neuen Erreger entdeckt. Es ist die sogenannte „Tomatengrippe“. Es wurde erstmals am 6. Mai 2022 in Kerala, Indien, aufgenommen. Mindestens 82 Kinder seien betroffen, schreibt das „Lancet Respiratory Medicine Journal“. Weitere 26 Kinder stehen im Verdacht, infiziert zu sein.

Die „Tomatengrippe“ erzeugt ähnliche Symptome wie COVID

Die Krankheit löst Symptome wie Fieber, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen und Durchfall aus. Die Bläschen, die zunächst wie Affenpocken aussehen, können im Verlauf der Krankheit tomatengroß werden. Daher der Name der Krankheit.

Wissenschaftler schätzen das Risiko einer Pandemie als gering ein. „Die seltene Virusinfektion ist endemisch und wird nicht als lebensbedrohlich angesehen. Aufgrund der schrecklichen Erfahrungen mit der COVID-19-Pandemie ist jedoch ein wachsames Management wünschenswert, um weitere Ausbrüche zu verhindern“, heißt es in der Studie. In Indien wurden bereits erste Schritte unternommen, um den Ausbruch einzudämmen.

Kinder gelten als besonders gefährdet, da Virusinfektionen in dieser Altersgruppe häufig sind und eine Infektion wahrscheinlich durch engen Kontakt erfolgt. Da es Ähnlichkeiten mit Hand- und Fußkrankheiten gibt, könnte eine Übertragung auf Erwachsene schwerwiegende Folgen haben.

Wer sich mit dem Virus infiziert, soll sich sieben Tage lang ausruhen und selbst isolieren, denn das Virus sei „hoch ansteckend“. Es gibt noch kein Medikament oder einen Impfstoff. © 1&1 Mail & Media/spot on news

Aktualisiert am 22.08.2022 um 16:05 Uhr

Wie lange ist eine Corona-Infektion ansteckend? Dieser Frage geht eine neue britische Studie nach. Zwischen September 2020 und März 2021 sammelten die Studienwissenschaftler täglich Daten von 57 nachweislich infizierten Teilnehmern.

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