Tote nach Zugunglück bei Garmisch geborgen: Waggons „verbogen und verletzt“ – Söder bestürzt

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Erstellt: 04.06.2022 Aktualisiert: 04.06.2022 10:49

Von: Katharina Bromberger, Franziska Konrad, Hannes Niemeyer

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Bei Garmisch-Partenkirchen ist ein Zug entgleist. Ministerpräsident Söder sprach am Samstagvormittag vor der Presse. Der Merkur.de-Newsticker zum Zugunglück.

  • Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Waggons entgleist.
  • Tote und Verletzte: Mindestens vier Menschen wurden getötet und drei schwer verletzt.
  • Ursache des Zugunglücks: Verkehrsminister Bernreiter geht von einem technischen Problem aus.
  • Dieser Zugunglück-Newsticker bei Garmisch-Partenkirchen wird laufend aktualisiert.

Update vom 4. Juni, 10.40 Uhr: Laut Polizei wurden inzwischen drei Tote geborgen. Ein weiteres Opfer starb am Freitag auf dem Weg ins Krankenhaus. Unter den vier bestätigten Todesfällen waren keine Kinder. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass bei den Bergungsarbeiten weitere Opfer gefunden werden, so die Polizei.

Zugunglück in Garmisch: Söder mit emotionaler Pressemitteilung

Update 4. Juni, 10.22 Uhr: Markus Söder ist schockiert über das Zugunglück bei Garmisch. Der bayerische Ministerpräsident wünscht allen Verletzten gute Besserung. “Übermenschlich” werde getan, sagt Söder über die Rettungsaktion. „So schlimm es jetzt ist, es war sehr, sehr positiv, es zu sehen“, sagt er über die Zusammenarbeit zwischen den Rettungsdiensten. Der Absturz sei ein “Schock” und ein “Stich ins Herz” gewesen, sagte der CSU-Chef. Das Engagement der Assistenten sei unglaublich, betont er noch einmal.

Update 4. Juni, 10.20 Uhr: Die Pressemitteilung von Markus Söder verzögert sich etwas. Aber es ist mehr oder weniger dasselbe.

Update vom 4. Juni, 10.10 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder macht sich vor Ort ein Bild von der Lage und wird sich umgehend gegenüber der Presse äußern.

Update vom 4. Juni, 9.45 Uhr: Die Polizei korrigierte die Zahl der Vermissten und Verletzten: Martin Emig, ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, sagte, es würden derzeit weniger als zehn Vermisste festgehalten. Es war möglich, Verletzte in Krankenhäusern zu identifizieren und gesuchte Personen zu Hause zu finden. Die Situation ist jedoch dynamisch und kann sich ständig ändern. Zudem spricht die Polizei derzeit von 40 Verletzten, drei davon schwer verletzt.

Die Rettungsaufgabe war schwierig. Zwei Versuche, die Waggons anzuheben, schlugen fehl. Es wurden auch Hebekissen verwendet. Die Waggons seien “verdreht und verdreht”, sagte ein Polizeisprecher. “Das macht die Rettung so schwierig.” Helfen soll ein schwerer Bergungskran, der bis zu 120 Tonnen heben kann und am Morgen an der Absturzstelle erwartet wurde. „Wir müssen Schritt für Schritt vorgehen“, sagte der Sprecher.

Zugunglück bei Garmisch – Tote noch nicht geborgen – Bergungskran erwartet

Update vom 4. Juni, 9 Uhr: Nach dem schweren Zugunglück sind mindestens drei Personen noch nicht genesen. Wie ein Polizeisprecher sagte, wird an der Absturzstelle ein schwerer Bergungskran erwartet, der bis zu 120 Tonnen heben kann. „Weitere Opfer unter dem Wagen können wir nicht ausschließen“, sagte ein Polizeisprecher.

Update 4. Juni, 8.50 Uhr: Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist zutiefst bestürzt über das Zugunglück in Bayern: „Meine Gedanken sind in diesen schweren Zeiten bei den Verletzten und allen ihren Angehörigen“, sagte er in einer Mitteilung. . “Ich möchte allen Polizisten und Rettungsschwimmern für ihre unermüdliche und wichtige Arbeit danken.” Unterdessen wurden am Samstagmorgen Rettungs- und Aufräumarbeiten fortgesetzt.

Update vom 4. Juni, 6.21 Uhr: Nach dem schweren Zugunglück mit mehreren Toten gehen die Bergungsarbeiten und Ermittlungen am Samstag weiter. Wie es dazu kam, dass mehrere Waggons entgleisten, war Stunden nach dem Absturz noch unklar. Weitere Opfer scheinen unter den Trümmern nicht ausgeschlossen worden zu sein.

Mindestens vier der rund 140 Menschen im Zug starben. Es gab auch etwa dreißig Verletzte, darunter mehrere Kinder. Einige der Opfer wurden schwer verletzt und mussten notoperiert werden. Es war eines der schwersten Eisenbahnunglücke in Deutschland in den letzten Jahren.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann schloss nicht aus, dass unter den umgestürzten Waggons weitere Opfer entdeckt werden könnten. Drei Leichen wurden unter dem Zug gefunden, und eine vierte Person starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Herrmann machte am Freitagnachmittag ein Foto von der Lage und teilte dem Bayerischen Rundfunk am Abend mit, dass noch mehrere Personen vermisst würden. Sie könnten aber auch in Kliniken schwer verletzt werden, was die Polizei noch ermitteln muss.

Neben der Bergung der Opfer und der Versorgung der Verletzten konzentriert er sich nun auf die Aufklärung der Unfallursachen. Man bereite sich auf “langwierige Ermittlungen” vor, sagte ein Polizeisprecher.

Der Zug entgleist bei Burgrain: Bernreiter vermutet eine technische Ursache

Nach Angaben von Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) war weder ein zweiter Zug noch ein weiteres Fahrzeug an dem Crash beteiligt. Gegenüber dem Bayerischen Rundfunk (Bayern 2, radioWelt) fügte er hinzu, es müsse „von einer technischen Ursache entweder im Fahrzeug oder auf der Strecke ausgegangen werden“. Laut einem Bahnsprecher war die Strecke mit elektronischen Stellwerken und moderner Sicherungstechnik ausgestattet.

Das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen teilte mit, dass nach Ende der Rettungsarbeiten der Autoverkehr in der Region voraussichtlich Mitte nächster Woche von Behinderungen betroffen sein wird. Der Verkehr auf der Autobahn 95 wird weiterhin großflächig umgeleitet, die Autobahn bleibt nach Süden gesperrt.

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx sagte am Freitagabend, er sei „schockiert und traurig, dass bei diesem schrecklichen Unglück Menschen tot oder zum Teil schwer verletzt aus ihrem Halbleben gerissen werden“. Der Verlust der Angehörigen des Verstorbenen sei “schwer zu ertragen und mit Worten nicht zu erklären”.

Vier Tote und 30 Verletzte bei einem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen

Update vom 3. Juni, 22.09 Uhr: Laut BR24 geht die Polizei weiterhin von vier Toten und 30 Verletzten aus. Einige der Menschen würden noch versorgt, was es schwierig mache, die genaue Zahl der leichten und schweren Verletzungen zu beziffern. Zudem sprach Martin Emig, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern, gegenüber BR24 über 14 Vermisste. Allerdings könnte es auch Verletzte geben, mit denen die Polizei noch nicht gesprochen hat.

Der Zug entgleist bei Garmisch: Innenminister Faeser am Unglücksort

Update 3. Juni, 22.04 Uhr: Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat sich am Freitagabend ein Bild von der Lage nach dem schweren Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen gemacht. „Ich bin zutiefst überrascht“, sagte der Minister. “Es ist eine schreckliche Katastrophe.” Vier Menschen wurden getötet und viele verletzt. Er sei so weit gegangen, der Bundesregierung sein tief empfundenes Beileid auszusprechen, sagte Faeser. Dies gilt insbesondere für die Angehörigen, Angehörigen und Freunde der Opfer. Er kam aber auch, um sich mit den Rettern zu solidarisieren und den Verletzten seine Genesungswünsche auszusprechen. Es seien 650 Einsatzkräfte vor Ort gewesen, die Großartiges geleistet hätten, sagte der Minister. Innerhalb einer Stunde wurden alle Verwundeten geborgen und in Krankenhäuser gebracht.

Die Unfallursache ist noch unklar. “Jetzt wird alles getan, um zu klären, wie es dazu kommen konnte.” Nach neuesten Informationen wird es mindestens zwei Wochen dauern, bis die Strecke wieder befahren werden kann. Unter anderem rollt sie jetzt einen 700-Tonnen-Kran, um die entgleisten Waggons zu bergen. Am Abend arbeiteten Sanitäter im Scheinwerferlicht weiter an der Bergung von schwerem Gerät. Die Bäume wurden mit Kettensägen gefällt, um den beschädigten Zug zu erreichen.

Schweres Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Bilder von der Unfallstelle

Siehe Fotogalerie

Update 3. Juni, 20.51 Uhr: Den Helfern vor Ort steht eine lange Nacht bevor. Die Rettungsarbeiten gehen weiter. Nach Angaben eines BR-Journalisten wurden die drei am Unfallort unter dem Zug verschütteten Leichen inzwischen geborgen. Die Zahl der Todesopfer kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Derweil sprach Bayerns Innenminister Herrmann im Gespräch mit BR24 erneut über den Unfall. Zwölf Menschen werden nach Angaben des CSU-Politikers noch vermisst. „Wir sind auch etwas besorgt, weil wir noch zwölf Anzeigen von Vermissten haben, die noch nicht abschließend bearbeitet sind“, sagte er am Freitagabend dem BR Fernsehen. Aber vermisste Personen könnten bereits in Kliniken sein. Einige sind so schwer verletzt, dass die Identität der Patienten noch nicht geklärt ist. Er hofft, dass die Polizei diese Vermisstenfälle noch in der Nacht verfolgen kann.

Weitere Tote unter den entgleisten und umgestürzten Waggons seien aber noch nicht auszuschließen, sagt Herrmann.

Nach dem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen wurden die Rettungsarbeiten im Rampenlicht fortgesetzt. © Angelika Warmuth / dpa

Zugunglück bei Garmisch: Verkehrsminister äußert Anfangsverdacht als Ursache, offenbar ein technisches Problem

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