Tragische Unfälle. Zwei Tote im Badezimmer am Pfingstwochenende

Görlitz – Drei Männer wollten nur das gute Wetter genießen, doch für einen endete der Badeausflug tödlich. Der 22-Jährige ertrank beim Schwimmen in einem See bei Görlitz.

„Er ist am Sonntag mit zwei weiteren Männern vom Strand zu einer 70 Meter entfernten Plattform geschwommen“, sagte ein Polizeisprecher.

Plötzlich verloren die jungen Polen ihre Kräfte. Er hielt es nicht mehr aus und sank.

In Panik kehrten die beiden verbliebenen Männer (21 und 18) an das Ufer des Berzdorfer Sees zurück. Gegen sieben Uhr nachmittags trafen Polizei und Feuerwehr ein und suchten nach der vermissten Person.

Später die traurige Gewissheit: Ein Taucher hat ihn leblos aus dem See geholt.

Der junge Mann (22) versank in diesem See bei Görlitz und tauchte nicht mehr lebend wieder auf

Foto: Lutz Weidler

DLRG warnt vor weiteren Badeunfällen

Der Start in die Badesaison stellt die DLRG deutschlandweit erneut vor große Herausforderungen. Im Jahr 2021 sind in Deutschland 299 Menschen ertrunken, der niedrigste Stand seit dem Jahr 2000.

Die DLRG schlägt jedoch Alarm. Denn: Es herrscht ein massiver Mangel an Rettungsschwimmern und während der Pandemie der Krone konnten fast keine jungen Leute rekrutiert werden.

Lediglich in Sachsen werden Sie deutlich mehr Personal benötigen. „Derzeit sind zwischen 800 und 900 Rettungsschwimmer im Einsatz. Um eine ausreichende Sicherheit zu gewährleisten, wäre doppelt so viel nötig“, sagte Sebastian Knabe (Geschäftsführer der DLRG Sachsen).

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Achtung! Gerade in den alten Kies- und Braunkohletagebauen kann es immer wieder zu Erdrutschen mit enormen Naturgewalten kommen.

Ein 18-Jähriger stirbt nach einem Sprung ins Meer

Ein junger Mann (18) ist am Sonntag in Zossen (Brandenburg) nach einem Sprung in einen See gestorben.

Der Mann soll von einer 30 Zentimeter hohen Plattform ins Wasser des Strandbades gesprungen und laut Polizei nicht mehr aufgetaucht sein. Daraufhin suchten Taucher und ein Hubschrauber nach dem 18-Jährigen.

Ein Taucher zog ihn schließlich leblos aus dem Wasser. Trotz Reanimationsversuchen verstarb das Opfer noch am Unfallort. Die Todesursache war laut Polizeisprecher zunächst unklar.

Die DLRG rettet einen Kanuten vor dem Ertrinken

Rettungsschwimmer retteten einen Kanuten, der nicht schwimmen konnte, vor dem Ertrinken im Stößensee in Berlin. Die 35-Jährige ist am Sonntagnachmittag in West-Berlin mit ihrem Boot im Wasser gekentert und nach Angaben der DLRG unter das Kanu gestürzt.

Rettungsschwimmer beobachteten den Vorfall, sofort sprang ein Schwimmer ins Wasser und ein anderer kam aus einem Rettungsboot. Der Kanufahrer wurde mit Atembeschwerden und unter Schock an einen sicheren Ort gebracht.

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