Friedrich Christian Delius war ein berühmter und preisgekrönter Autor. Er schrieb zahlreiche erfolgreiche Stücke. Nun ist er im Alter von 79 Jahren gestorben.
Friedrich Christian Delius ist am Montag im Alter von 79 Jahren in Berlin gestorben. Das teilte der Rowohlt-Verlag am Dienstag mit. Rowohlt Berlin-Redakteur Gunnar Schmidt, der auch Delius-Lektor war, erklärte, Delius habe „als Zeitgenosse geschrieben, als aufmerksamer Beobachter, aus dem Fluss der Dinge, nah an der Gegenwart, nah am Leben“.
Delius erhielt 2011 den Georg-Büchner-Preis, den renommiertesten deutschen Literaturpreis. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung begründete dies dann damit, dass Delius als „kritischer, witziger und erfindungsreicher Beobachter“ in seinen Romanen und Erzählungen die deutsche Stimmung im 20 NS-Zeit über die Zeit der Teilung bis in die unmittelbare Gegenwart.
Delius wurde im Februar 1943 in Rom geboren und wuchs in Hessen auf. Mit 18 Jahren veröffentlichte er seine ersten Gedichte, mit 21 trat er der Gruppe 47 bei, der bekanntesten Schriftstellervereinigung Westdeutschlands.