Treffen in Wien – Viktor Orbán weist Rassismusvorwürfe zurück

  • Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán ist auf Staatsbesuch in Österreich.
  • Beim Thema Sanktionen herrscht zwischen den Nachbarländern Uneinigkeit.
  • Orbán hat zuletzt wieder mit kontroversen Äußerungen auf sich aufmerksam gemacht.

“Es kommt vor, dass ich Dinge manchmal zweideutig formuliere”, sagte Orbán bei einem Arbeitsbesuch in Wien. In einer Rede am Wochenende in Rumänien beklagte Orbán in vielen EU-Staaten eine „gemischte Welt“, während dies in Ungarn, Rumänien oder der Slowakei anders sei.

Ihr Widerstand gegen Migration basiert nicht auf biologischen Prinzipien, sondern auf historischen und kulturellen Prinzipien. Ungarn verfolgt im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus eine „Null-Toleranz“-Strategie.

Er forderte die EU auf, ihre Strategie im Krieg in der Ukraine zu überdenken. “Der Krieg kann so nicht gewonnen werden.” Es drohen Verknappung einzelner Güter und Arbeitslosigkeit.

Der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer betonte die Bedeutung der Sanktionen. “Sanktionen müssen stärker diejenigen treffen, gegen die sie gerichtet sind, und nicht denen schaden, die sie verhängen.” Obwohl eine gewisse Frustration offensichtlich ist, gibt es keine Alternative.

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