Ukraine: Situation in Sievjerodonetsk nach Zelenskyj-Zehnern

von. – 06.06.2022 19:10 (akt. 06.06.2022 19:10)

Präsident der Ukraine Zelenskyj: die Situation in Sievjerodonetsk angespannt. © AP (Symbolbild)

In Sievjerodonetsk bleibt die Lage der ukrainischen Truppen angespannt. „Wir ertragen die Situation, ertragen nur die Situation“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montag.

Russische Truppen sind überlegen. „Aber wir haben alle Chancen, weiter in diese Richtung zu kämpfen“, sagte der 44-Jährige. In der benachbarten Region Charkiw gebe es “schleichende” Erfolge, aber “bedrohlicher” sei die Lage in der Region Saporischschja, so Selenskyj.

Ukraine: Die Lage in der Region Saporischschja ist “bedrohlicher”

Laut Interfax-Ukraine sagte der ukrainische Präsident bei einem Besuch an der Front, dass die russische Armee Druck auf die Hauptstadt der Region ausübe. Armeesprecher Olexander Motusjanyk berichtete von heftigen Kämpfen “fast entlang der gesamten Frontlinie in den Gebieten Luhansk und Donezk”. Die russische Luftwaffe habe auch 39 Luftmissionen außerhalb der Ostukraine geflogen, fügte er hinzu.

Der ukrainischen Armee gelang es ihrerseits, die russische Flotte mehr als 100 Kilometer von der Schwarzmeerküste des Landes zurückzudrängen. Das Kiewer Verteidigungsministerium teilte im Onlinedienst Telegram mit, dass der russischen Flotte “die volle Kontrolle über das nordwestliche Schwarze Meer entzogen” worden sei. Russland versucht jedoch, die Kontrolle über das Seegebiet zurückzugewinnen, und Küstenstädte werden immer noch von russischen Raketenangriffen bedroht.

Ukraine: Russische Flotte blockiert den Transport von Zivilisten

Darüber hinaus blockiert die russische Flotte weiterhin die zivile Navigation, sagte das Ministerium. Als Reaktion auf den Erfolg der Ukraine im Schwarzen Meer hätten die russischen Streitkräfte Küstenverteidigungssysteme auf der Halbinsel Krim und in dem von Russland kontrollierten Gebiet um die Stadt Cherson stationieren sollen.

Darüber hinaus wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums der Ukraine zusätzliche russische Streitkräfte auf der Insel der von Russland besetzten Schlange stationiert. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig verifiziert werden. Kriegsschiffe der russischen Marine halten wochenlang eine Seeblockade vor der Ukraine aufrecht.

Wie die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet, erhalten die Familien jedes in der Ukraine oder in Syrien getöteten Soldaten der russischen Nationalgarde fast 80.000 Euro. Der russische Präsident Wladimir Putin habe ein entsprechendes Dekret unterzeichnet, hieß es.

Die Ukraine kämpft seit mehr als 100 Tagen gegen die russische Invasion

Die Ukraine kämpft seit mehr als 100 Tagen gegen die russische Invasion. Die Vereinten Nationen haben bisher mehr als 4.100 zivile Todesopfer gemeldet, aber die Zahl der Todesopfer ist viel höher.

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