Der der APA vorliegende Bericht vom 29. Juni zeigt, dass die Werte in Fischen 2020 den Grenzwert nicht überschritten, 2021 teilweise und insbesondere 2022 „völlig verwerflich nach dem Umwelt- und Lebensmittelqualitätsgebot“ waren. Law. „Der HCBD-Gehalt in Fischmuskelfleisch lag an einer Messstelle bei 21 Mikrogramm pro Kilo im Jahr 2020, 270 im Jahr 2021 und 2.600 im Jahr 2022.“ Daher kann die Verbraucherwarnung nicht aufgehoben werden.“
Hinterlassenschaften sind die Schuldigen
„Die Görtschitztaler wurden lange genug wegen des HCB-Skandals angeklagt“, sagte Schaar. Angesichts der Messwerte für Fische besteht kein Anlass zur Sorge. Die Last ist auf zwei geerbte Standorte zurückzuführen: K20 und K5. Die erste wurde nach dem HCB-Skandal erfolgreich besiegelt.
Das zweite, direkt auf dem Gelände der Donau Chemie gelegen, wird seither intensiver saniert, doch der Umbau wird Jahrzehnte dauern. Konkret wird Wasser aus mit Brunnen kontaminierten Böden gewonnen, gefiltert und zurückgelassen. Die Messungen zeigen, dass nur die Fische unter der Deponie kontaminiert sind, nicht die im Oberlauf des Flusses.
Die Werte verbessern sich ständig
Die Überwachung zeigt, dass sich die Grundwasser- und Flusswasserwerte ständig verbessern. „Fische spielen eine untergeordnete Rolle“, sagt Umweltdezernent Günther Weichlinger. Gunther Vogl, Leiter des Labors der Lebensmittelprüfungsanstalt, erklärte, dass die Werte der Fische stark schwanken, sie sich also nicht zur Kontrolle von Hygienemaßnahmen eignen.
Im Durchschnitt werden pro Maßnahme fünf Fische untersucht, es können keine weiteren entnommen werden, um schwache Fischbestände zu berücksichtigen. Er erklärte auch: “Der Schluss, dass die Werte in der Umwelt gestiegen sind, ist nicht legitim.” Es ist keine schnelle Verbesserung der Fischverschmutzung zu erkennen.
Oppositionspolitiker Gerhard Köfer (Team Carinthia) hatte Schaar dafür kritisiert, den Bericht über den Werteanstieg nicht veröffentlicht zu haben. Er kündigte eine Petition an den Landtag an. Der Staatsrat hat erklärt, dass es aufgrund eines Hackerangriffs derzeit nicht möglich sei, den Bericht auf die Internetseite der Landesregierung zu stellen.