Uniper
Der Gashändler braucht Hilfe vom Staat.
(Bild: REUTERS)
Berlin, Frankfurt, Düsseldorf Finanzkreisen zufolge bereitet die Bundesregierung einen möglichen Einstieg für den wegen der hohen Energiepreise in die Krise geratenen Gashändler Uniper vor. Es wird argumentiert, dass der Bund im Rahmen einer Kapitalerhöhung ein Paket neuer Aktien von bis zu 25 Prozent im Nennwert von 1,70 Euro je Stückaktie zeichnen könnte. Das entspräche gut 150 Millionen Euro.
Zudem wird laut Kreisen eine stille Beteiligung des Bundes diskutiert, ein Eigenkapitalinstrument ohne Stimmrecht. Dieses könnte ein Volumen zwischen drei und fünf Milliarden Euro haben.
Wie die staatliche Rettungsaktion konkret ausgestaltet wird, hängt aber auch davon ab, inwieweit Energiehändler wie Uniper zukünftig höhere Gasbezugspreise ohne Rücksicht auf bestehende Lieferverträge an die Verbraucher weitergeben können. Zu den Einzelheiten der Gespräche wollte sich Uniper nicht äußern.
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