Veröffentlicht am 3. August 2022, 03:18
USA: „Eine Heldin“: Ein 12-jähriges Mädchen ist ihrem mutmaßlichen Entführer entkommen
Der Junge floh aus einem Haus, in dem die Polizei später zwei verwesende Leichen entdeckte, teilten die Behörden am Dienstag mit.
Der mutmaßliche Entführer wurde später in der Stadt Auburn festgenommen.
WSFA-TV-Screenshot
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Ein 12-jähriges Mädchen ist im US-Bundesstaat Alabama vor ihrem mutmaßlichen Entführer geflohen.
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In dem Haus, in dem sie festgehalten wurde, wurden zwei verweste Leichen gefunden.
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Der mutmaßliche Entführer wurde festgenommen.
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In dem Haus wohnten noch weitere Personen, die jedoch beim Eintreffen der Polizei abwesend waren.
Ein 12-jähriges Mädchen ist einem mutmaßlichen Entführer im US-Bundesstaat Alabama entkommen. Der Junge floh aus einem Haus, in dem die Polizei später zwei verwesende Leichen entdeckte, teilten die Behörden am Dienstag mit. Ein 37-jähriger Mann wurde wegen des Verdachts der Entführung festgenommen. Bezirksstaatsanwalt Jeremy Duerr sagte, dass wahrscheinlich mehrere Mordanklagen hinzugefügt würden.
Die 12-Jährige ging am Montagmorgen eine Straße entlang und wurde schließlich von einem Fahrer entdeckt, der anhielt, sie packte und dann die Polizei alarmierte, sagte er. Gerichtsakten zeigten, dass das Mädchen unter Drogen gesetzt und gefesselt war, aber entkommen konnte, berichtete der Sender WSFA-TV.
Mutmaßliche Entführer in der Stadt Auburn festgenommen
Die Polizei leitete daraufhin eine Untersuchung ein, die sie zu einem Haus im ländlichen Alabama führte, in dem der Verdächtige lebte und in dem sich das Mädchen vermutlich in Haft befindet, sagte der Sheriff von Tallapoosa County, Jimmy Abbett. Dort fanden die Beamten die beiden Leichen. In dem Haus lebten auch andere Personen, aber niemand war da, als die Polizei eintraf. Der mutmaßliche Entführer wurde später in der Stadt Auburn festgenommen.
Die Behörden machten keine Angaben zu dem Mädchen oder ihrer Verbindung zu dem Verdächtigen. Der Sheriff sagte, der 12-Jährige sei zuvor nicht als vermisst gemeldet worden. Er nannte sie eine Heldin. Das Mädchen sei medizinisch versorgt worden. “Sie ist jetzt in Sicherheit und wir wollen, dass sie das auch bleibt.”
(DPA/sys)