Veganes Lachsfilet aus dem 3D-Drucker eines Wiener Startups

von. – 31.05.2022 11:01 (31.05.2022 11:01)

Bald gibt es ein veganes Lachsfilet aus dem 3D-Drucker des Wiener Startups Revo Foods. © Pixabay (Symbolbild)

Das Wiener Start-up Revo Foods präsentierte am Montag in Wien ein veganes Lachsfilet, das in Geschmack, Konsistenz und Zubereitung dem Original tierischen Ursprungs sehr nahe kommt.

Vegane Würstchen und Sojastreifen, die Liste der Fleischersatzprodukte ist mittlerweile ziemlich lang, aber der Markt für Fischersatz steckt noch in den Kinderschuhen. Das Unternehmen erhielt kürzlich zwei Millionen Euro Fördergelder für die Erforschung der Weiterentwicklung eines veganen Lachsfilets.

Veganes Essen aus dem 3D-Drucker

„Vegane Fischstäbchen gibt es schon lange, aber das Neue an unserem Produkt ist die Struktur einer Rohkost wie Steak oder Steak“, erklärte CEO Robin Simsa im Gespräch mit der APA. Während Produkte der ersten Generation nur ein Ersatz für tierische Produkte sind, sind Produkte der zweiten Generation so konzipiert, dass sie das tierische Produkt so weit wie möglich nachahmen. Entscheidend für die realistische Imitation von Fisch ist nicht nur der Geschmack, sondern vor allem die Struktur. Dabei setzt das Unternehmen auf den 3D-Lebensmitteldruck.

Den veganen Räucherlachs des Wiener Startups gibt es schon lange

Das erste Produkt des Start-ups, Räucherlachs, steht seit November 2021 in den Regalen und hat mittlerweile von Österreich aus 15 weitere Länder erreicht. „Lustigerweise kommt eine der größten Innovationen in der Fischereiindustrie aus Österreich, einem Land, das nicht am Meer liegt“, sagt Simsa. „Von Österreich aus könnten wir bald europäischer Marktführer für Fisch auf pflanzlicher Basis sein.“

Dann folgt das vegane Lachsfilet des Wiener Startups

Das Lachsfilet, für das bereits zwei Patente angemeldet wurden, wird in naher Zukunft fortgesetzt. Im vergangenen Monat erhielt das Unternehmen von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG mehr als zwei Millionen Euro Fördermittel für die Entwicklung seiner Drucktechnologie. Ein Aspekt dieser Förderung ist eine Kooperation mit der Universität für Bodenkultur (Boku), in deren Rahmen neue Verfahren zur Texturierung pflanzlicher Proteine ​​entwickelt werden.

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