- Ein britischer Journalist und sein Partner sind bei Recherchen im Amazonas unter mysteriösen Umständen verschwunden.
- Jetzt wurden menschliche Überreste gefunden und ein Verdächtiger hat den Mord gestanden.
Die Hinweise auf ein Verbrechen im Fall des Journalisten Dom Philipps und seines Begleiters, des indigenen Experten Bruno Pereira, mehren sich: Einer der beiden festgenommenen Verdächtigen habe zugegeben, an der Ermordung der beiden beteiligt gewesen zu sein, teilte die Bundespolizei auf einer Pressekonferenz mit Manaus. Er führte die Polizei zu „menschlichen Überresten“. Diese werden jetzt geprüft.
Javari Valley: Große Gebietsindianer
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Das Javari-Tal ist eines der größten indigenen Gebiete Brasiliens. Dies bei einer etwas größeren Fläche als Österreich. Viele Ureinwohner leben dort isoliert. Das Gebiet, das an Peru und Kolumbien grenzt, ist besonders von illegaler Goldsuche, Abholzung, Jagd und Fischerei sowie Drogenhandel betroffen.
Die Leichen wurden etwa fünf Kilometer von der Stelle entfernt gefunden, an der die persönlichen Gegenstände der beiden gefunden wurden. Das Motiv für die mutmaßliche Tat ist noch unklar.
es kam nie
Nach Angaben einer regionalen Aborigine-Organisation kamen Philipps und Pereira nicht wie geplant am 5. Juni mit dem Boot in der Stadt Atalaia do Norte an. Pereira hatte zuvor der Polizei gemeldet, mehrfach bedroht worden zu sein. Er hatte den Behörden illegale Aktivitäten im Vale do Javari gemeldet.