(Motorsport-Total.com) – Formel-1-Weltmeister Max Verstappen wird am kommenden Wochenende beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone mit 46 Punkten Vorsprung in der Fahrerwertung an den Start gehen. Und eine große Führung bei der Weltmeisterschaft könnte sich auch auf seine Herangehensweise auswirken.
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Max Verstappen will sich George Russell als Beispiel nehmen Zoom Download
Der Niederländer verriet in seiner Runde Mitte Donnerstag, dass er fortan gerne etwas von Mercedes-Pilot George Russell lernen möchte. „Natürlich liegt man punktuell etwas zurück“, sagt Verstappen mit Blick auf die WM-Wertung.
Denn Russell liegt bereits 64 Punkte hinter Verstappen. Allerdings belegen die Briten einen starken vierten Platz. Stark, weil der Mercedes in dieser Saison eigentlich nur das drittschnellste Auto hinter Red Bull und Ferrari ist.
Laut Verstappen werde es “schwierig für Russell, das komplett umzudrehen”, sagte der Niederländer zur WM. „Aber es zeigt, dass man immer noch gut aufgestellt ist, wenn man nicht scheitert und immer trifft“, erklärt er.
Denn Russell ist der einzige Fahrer, der bis 2022 alle Rennen in den Top 5 beendet hat. Genau diese Konstanz nimmt sich Verstappen nun zum Vorbild. „Das werde ich ab jetzt auch versuchen. Wir müssen die Rennen immer zu Ende fahren, wir dürfen nicht aufgeben“, erklärt er.
Das bedeutet, dass Verstappen fortan nicht mehr – entgegen seinem Ruf – in jedem Zweikampf auf volles Risiko fahren kann und womöglich lieber die zweite Position belegt, anstatt mit einem riskanten Manöver alles auf den Sieg zu setzen.
Updates für die besten Silverstone-Teams
Was das Wochenende in Silverstone betrifft, ist er übrigens sehr vorsichtig mit den Prognosen. “Ich denke, es ist bisher sehr knapp gelaufen. Manchmal sind sie in der Tabelle nach vorne gekommen, und manchmal ist das Rennen gedreht”, sagt er mit Blick auf Ferrari.
Darüber hinaus wird die Escuderia an diesem Wochenende Updates für das Auto bringen. “Also müssen wir abwarten und sehen. Und wir müssen auch abwarten, was das Wetter macht. Das kann die Dinge auch ein bisschen durcheinander bringen”, sagte Verstappen.
“Max Verstappen ist vergleichbar mit Senna!”
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Und auf die Frage, ob Mercedes beim Heimrennen in das Duell zwischen Red Bull und Ferrari eingreifen könnte, antwortet Verstappen zurückhaltend: „Im Moment ist es für mich schwer zu beurteilen.“
„Historisch gesehen waren sie hier immer sehr schnell und bringen auch neue Teile ins Auto. Aber es ist noch zu früh, um zu sagen, wo sie sein werden. Wichtiger ist sowieso, dass wir uns anschauen“, erklärt der Weltmeister.
In diesem Zusammenhang verrät es, dass Red Bull auch Updates zu Silverstone haben wird. Welche das sind, lässt er allerdings offen. „Ein paar“, lächelt er nur. Ob diese dabei helfen, das eigene Gefühl im Auto zu verbessern, bleibt abzuwarten.
Red Bull RB18 deutlich besser als in Bahrain
Denn in diesem Jahr ist er damit nicht ganz zufrieden. „Jede Straße ist anders. Man braucht nicht immer eine starke Front. Auf Stadtkursen zum Beispiel, weil das Auto sehr schnell drehen muss“, erklärt er.
„Vielleicht hatten wir dort etwas mehr Ärger. Natürlich hat es nicht geholfen, wie sich die Reifen verhalten haben. Aber wir arbeiten ständig daran und in Kanada war es für mich mit der Waage kein wirkliches Problem“, stellt er klar.
„Ich weiß nicht, wie es hier sein wird. Es ist ein komplett anderes Design. Jedes Wochenende kann ein bisschen anders sein Berichte. .
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Yuki Tsunoda (5): Er hatte durch seine Strafe in der Startaufstellung keine echte Wertung, man kann ihn nicht beurteilen. Er hat sich im Rennen ganz gut geschlagen, aber natürlich sollte er sich nie irren. Er weiß es, also war es am Ende nicht „genug“. Fotoserie
Wie gut Red Bull in diesem Jahr insgesamt ist, zeigt die Tatsache, dass sein Teamkollege Sergio Perez aktuell WM-Zweiter und damit Verstappens erster Verfolger auf dem Papier ist. Für den Champion persönlich macht das keinen großen Unterschied.
„Mein Ziel ist es immer, alle um mich herum zu gewinnen. Das Positive ist, dass es gut für die Mannschaft ist, weil wir beide Meisterschaften gewinnen wollen“, erklärt Verstappen, betont aber auch: „Aber darüber mache ich mir auch keine großen Gedanken.“
„Es ist gut für das Team, dass wir auf dieser Position sind. Jetzt müssen wir nur noch versuchen, unsere Fehlzeiten so gering wie möglich zu halten“, sagte Verstappen. Und dieses Jahr zeigen George Russell und Mercedes, wie es geht …