Eine zehnminütige Zusammenfassung des Gesprächs wird auf dem Comedian-Kanal der russischen Videoplattform rutube veröffentlicht. Nach dem Dankesaustausch wurde der Ton des vermeintlichen Klitschkos schnell fordernder. Hier ist das Video.
die Oligarchen abstreifen
Zunächst will „Klitschko“ wissen, wie viele ukrainische Flüchtlinge es in Wien und Österreich gibt, worauf Ludwig auch antwortet.
Klitschko weist darauf hin, dass sich viele Russen, die Putin unterstützen, in Österreich verstecken. Sie sollen aufgespürt und enteignet werden. Ludwig besteht darauf, dass die Europäische Union dieses Problem lösen muss. “Klitschko” wirft Ludwig in diesem Zusammenhang vor, die russischen Oligarchen zu verteidigen. Ludwig reagiert mit offensichtlichem Unverständnis und verweist auf die zahlreichen Hilfsaktionen in der Ukraine.
Fahnenfest an der Oper
Die Comics schlagen Ludwig dann vor, im Namen von Stepan Bandera, einem ukrainischen Nationalisten und Kriegsverbrecher im Zweiten Weltkrieg, ein Festival im Opernhaus zu veranstalten. Ludwig sieht irritiert aus und verweist auf die bereits stattfindenden ukrainischen Kulturveranstaltungen.
Es wird noch seltsamer: Um zu zeigen, dass er die Ukraine unterstützt, verlangen die Comics, dass Ludwig in die Luft springt und “Lang lebe die Ukraine” ruft. Was Ludwig doch nicht tut. Stattdessen hisst er dezent die ukrainische Flagge auf dem Tisch vor sich. Am Ende kündigt Klitschko an, nach Wien zu kommen und möchte von Ludwig Empfehlungen für einen guten Aguardiente oder Bier, stattdessen rät Ludwig ihm, die Wiener Weinberge zu besuchen.