Umwelt und Klima
Der Chef der Berndorf AG (Bezirk Baden) und Ex-Astronaut Franz Viehböck bezweifelt die Umweltverträglichkeit von Elektroautos. Alle derzeit auf dem Markt befindlichen batteriebetriebenen E-Autos verursachen “enorme Umweltschäden”.
06.02.2022 31.20
Online ab heute, 20.31 Uhr
Die Produktion von Autos, insbesondere von Batterien, sei extrem energieintensiv und erfolge zu großen Teilen in chinesischen Kohlekraftwerken, argumentierte Viehböck im Artikel der Wiener Zeitung.
Dabei wird es dauern, bis der CO2-intensive Energieverbrauch ausgeglichen ist. „Es gibt mehrere Studien: Wenn ein solches Elektroauto bei null Kilometer anläuft, dauert es mit einem modernen Einspritzmotor zwischen 100.000 und 150.000 Kilometer, bis es kaputt geht“, erklärt der Elektroingenieur.
Viehböck behauptet, der klassische Verbrennungsmotor habe „ein Imageproblem“. Solange Primärstrom aus Kraftwerken nicht nachhaltig erzeugt wird, wird es seiner Meinung nach so bleiben. Viehböck glaubt jedoch, dass der Verbrennungsmotor nicht so schnell von der Bildfläche verschwinden wird. Dies gilt insbesondere für Lkw, wo technologische Alternativen noch fehlen. Er sieht generell eine Chance in synthetischen Kraftstoffen, und in diesem Bereich gab es in letzter Zeit Fortschritte.