Vier Tage, 16 Konzerte und eine Auslastung von über 80 Prozent – die Internationalen Barocktage Stift Melk könnten auch in diesem Jahr wieder stattfinden! Der Startenor und künstlerische Leiter der Internationalen Barocktage im Stift Melk, Michael Schade, sowie internationale Künstler der Alten Musik beeindruckten die ausverkauften Konzerte mit Aufführungen englischer Meisterwerke von Händel, Purcell und Dowland.
MELK. Bereits zum 43. Mal verwandelten sich die Säle des Stiftes Melk in eine Bühne für eines der ältesten Barockfeste Europas. Rund 3.400 Musikbegeisterte wurden von Musikern ins barocke England entführt. Denn getreu dem diesjährigen Motto „ENG[EL]LAND „alle Aufführungen waren von englischen Kompositionen dominiert. Ein weiteres Highlight: Beim Finalistenkonzert „Combattimento Musicale“ des zehnten Internationalen Johann-Heinrich-Schmelzer-Wettbewerbs ging der Hauptpreis ex aequo an die Sopranistin Johanna Rosa Falkinger und die Flötistin Sophia Aretz. Ersterer erhielt auch den mit 1.000 Euro dotierten Förderpreis.
In familiärer Atmosphäre
Eröffnet wurde das Festival mit der Oper „Dido und Aeneas“, die in der Stiftskirche nicht nur aufgeführt, sondern auch thematisiert wurde. „Wie immer wieder auftreten zu können, war mein herausragendster Mitarbeiter. Die familiäre Atmosphäre wurde wieder aufgeprägt, was dem Festival einen besonderen Charakter verleiht. Und man spürte auch, dass sich das Publikum wieder in großem Umfang versammelt hatte“, sagt der Intendant Michael Schade.
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