Als die russischen Kanonen donnerten, war es Zeit für Burkhard Varnholt. In einer langen Videosession nahm er interessierten Kunden der CS Schweiz die Angst.
Erschrecken Sie jetzt nicht, sagte der langjährige Analyst der Großbank mit lauter Stimme. Schnell zu verkaufen wäre absolut falsch.
Seitdem häufen sich die Börsenverluste. In den letzten Tagen sind die Preise wieder gestiegen.
Burkard ist der Mann der klaren Worte. Stets. Im Sommer 2021, vor einem Jahr, gab es auch eine Verkostung.
Kult im Quadrat (CS, Youtube)
„Die steigende Inflation wird wohl nicht von Dauer sein“, lautete die CS-Schlagzeile in einem Interview mit seiner führenden Persönlichkeit. In den USA war die Inflation auf 5 Prozent gestiegen. Es wird passieren, sagt Varnholt.
Eher nicht so weit weg.
Inzwischen liegen die Preissteigerungen im Ausland bei 8 % und mehr, in Deutschland und im übrigen Euroraum ebenfalls. Auch die Schweiz befürchtet erstmals seit Jahrzehnten einen Preisanstieg auf allen Ebenen.
Varnholts „Genauigkeit“ kann für Anleger unbefriedigend sein. Es schadet den CS-Bankern selbst kaum.
Das Wichtigste ist, zu reden. Jeweils auf der Bühne.
Sie lieben Deutsch. Er spricht vor Publikum wie kein anderer, eloquent, präzise, fundiert. Größtenteils klar. Es ist nicht die Art von Intelligenz, die viel weiß, aber nichts versteht.
Ansonsten, besonders in Velo (IP)
So bleibt “Burki”, wie die Leute es nennen, hoch.
Sein wechselvoller Weg, der ihn von der CS über Julius Bär zu Safra Sarasin in Basel und wieder zurück an den Paradeplatz führte, ist auch für Schweizer Verhältnisse bemerkenswert.
Wahrscheinlich wären alle anderen schon längst verschwunden.
Nicht so Burki. Alles überleben.
Wenn das nicht an Ihren analytischen Fähigkeiten liegt, was dann? Dumme Familie.
Varnholt müsste nach Angaben des Finanzplatzes bestimmen, wo das private Silber platziert wird.
Burkhard und das Vermögen als untrennbare Einheit: Hauptarbeit für Varnholt, Vermögen für das Unternehmen.