Waldbrände am 1. August – Wallis: Brände durch illegale Feuerwerkskörper

  • Die Brände brachen am Sonntagabend an den Auffahrten zur Autobahn A9 in Sitten-Ost aus.
  • Sieben Personen wurden vorübergehend festgenommen. Sie werden verdächtigt, trotz des Verbots Feuerwerkskörper gezündet zu haben.

Die Einsatzzentrale der Kantonspolizei wurde um 22.20 Uhr über mehrere Brände in der Nähe der Autobahnauffahrten informiert, schreibt die Kantonspolizei Wallis in einer Mitteilung. Die Feuerwehr war sofort vor Ort und konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Niemand wurde verletzt.

Unterdessen nahmen Polizisten sieben junge Erwachsene fest, die sich in der Nähe aufhielten, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Erste polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass einer der Festgenommenen, ein 22-jähriger Walliser, der in der Region lebt, mehrere pyrotechnische Gegenstände bei sich trug, die teilweise in der Schweiz verboten sind. Es wird dem Finanzministerium gemeldet.

Ein weiterer 21-jähriger Walliser, der ebenfalls in der Region wohnt, soll fahrlässig einen üblen Brand gelegt und das allgemeine Feuerverbot missachtet haben. Zudem müsste er im Falle einer Verurteilung auch die Kosten für den Einsatz der Feuerwehr tragen.

In der Mitteilung erinnerte die Kantonspolizei an das generelle Feuerverbot im ganzen Kanton. Diese Maßnahme gilt auch für das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände.

Auch die Feuerwehr Basel-Stadt musste mehrere Brände löschen, ein Feuerwerksverbot gibt es in Basel aber nicht.

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