Wassermangel in Deutschland: Das heimische Schwimmbad könnte zum Problem werden

An heißen Tagen ist es besonders wichtig, viel Wasser zu trinken. picture alliance / PHOTOPQR / L’EST REPUBLICAIN / MAXPP | Lea Didier

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund warnt vor Wasserknappheit in einigen Regionen Deutschlands aufgrund von Dürre.

Das Gießen des Gartens und das Füllen großer Pools mit Leitungswasser können in den Sommermonaten zu einem „echten Problem“ werden.

Private Haushalte sollten möglichst viel Regenwasser sammeln, sagte Geschäftsführer Landsberg.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund warnt vor Wasserknappheit in einigen Regionen Deutschlands aufgrund von Dürre. „Das Problem ist der drastisch steigende Wasserbedarf in der Industrie, in der Landwirtschaft, aber auch in den Privathaushalten“, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des „Handelsblatts“.

Das Gießen des Gartens und das Füllen großer Pools mit Leitungswasser können in den Sommermonaten zu einem „echten Problem“ werden. Rasensprenger verteilten bis zu 800 Liter Trinkwasser in einer Stunde. „Das kann die Versorgungsinfrastruktur in manchen Regionen an ihre Grenzen bringen.“

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„Wir müssen grüne Klimaoasen in Städten schaffen“

Private Haushalte sollten möglichst viel Regenwasser sammeln, sagte Landsberg. „In Einzelfällen können auch kommunale Nutzungsverbote erforderlich sein.“

Landsberg forderte „kommunale Hitzeaktionspläne“, um die Menschen vor gesundheitlichen Gefahren zu schützen. „Wir müssen grüne Klimaoasen in Städten etablieren.“ Dazu gehören beispielsweise Investitionen in Dach- und Fassadenbegrünung, Sitzen in einer kühlen Umgebung oder beispielsweise sogenannte Wasservernebler. „Auch Überlegungen, schwarzen Asphalt durch leichteren Asphalt zu ersetzen, können zu Temperatursenkungen führen.“

dpa

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