Gepostet am 19. Juli 2022, 12:53 Uhr
Weltraum: Sonnensturm trifft Erde: Verliert GPS?
Ein massiver Ausstoß geladener Teilchen könnte am Dienstag die Erde treffen. Ein direkter Treffer kann Funk- und GPS-Signale stören.
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An diesem Dienstag soll ein Sonnensturm die Erde erreichen.
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Im Extremfall können Sonnenstürme Stromausfälle verursachen.
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Sie führen auch zu einer größeren Präsenz von Polarlichtern.
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Dr. Thamitha Skov ist Physikerin und spezialisiert auf „Zeit“ im Raum. US-Forscher Skov warnte am Wochenende vor einem besonders starken Sonnensturm, der die Erde direkt treffen könnte.
Ein Sonnensturm hat wenig mit einem normalen Sturm zu tun, wie wir ihn auf unserem Planeten erleben. Denn ein Sonnensturm besteht aus einer Vielzahl geladener Teilchen, die von der Sonne ausgestoßen werden und auf die Erde treffen könnten, wie Futurezone schreibt. In schweren Fällen kann auch moderne Technik wie Mobilfunk, Funk und GPS in Mitleidenschaft gezogen werden.
Denn die Teilchen der Sonne beeinflussen die Ionosphäre, die Teil der Erdatmosphäre ist. Da Radiowellen diese Ionosphäre als eine Art Spiegel verwenden, der Signale zur Erde reflektiert, können Kommunikationssysteme gestört werden.
Die Sonne befindet sich derzeit in einer aktiven Phase des 11-jährigen Sonnenzyklus, sodass diese Ereignisse in naher Zukunft wahrscheinlich häufiger auftreten werden. Wenn besonders starke Sonnenstürme auf das Land treffen, kann die Navigation kleiner GPS-abhängiger Boote und Flugzeuge beeinträchtigt werden.
Im Extremfall verursachen Sonnenstürme sogar Stromausfälle am Boden. Denn geladene Teilchen können in Hochspannungsleitungen sehr starke Ströme induzieren. Die Folge ist, dass die Transformatoren unterbrochen werden und der Strom ausfällt. Von diesen Folgen sind eher Nordeuropa, Kanada und Russland betroffen.
Im Februar dieses Jahres lobte ein Sonnensturm das Raumfahrtunternehmen SpaceX für den Start von Dutzenden neuer Satelliten. Bis zu 40 der 49 Kleinsatelliten, die nur eine Woche zuvor gestartet worden waren, fielen in einem Sturm aus der Umlaufbahn und brannten, als sie wieder in die Erdatmosphäre eintraten, teilte das nordamerikanische Unternehmen American by Elon Musk mit.
SWPC hält den Sturm für schwach
Im Gegensatz zu Dr. Das auf Raumzeit spezialisierte Space Weather Prediction Center (SWPC) gibt Thamitha Skov eine Bewertung für den Sturm. Laut SWPC-Skala ist der Sturm nur eine G1-Klasse, die schwächste Form, berichtet Newsweek.
Die Geschwindigkeit der ausgestoßenen geladenen Teilchen kann stark variieren, wobei einige laut SWPC die Erde in nur 15 bis 18 Stunden erreichen. Der derzeit beobachtete Sonnensturm brach am 15. Juli aus und bewegt sich besonders langsam.
https://www.newsweek.com/geomagnetic-storm-coronal-mass-ejection-this-week-1725502
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