Weniger Geld für Reformen

Von der staatlichen Bauförderung profitieren mehr Menschen, sodass weniger Geld für Einzelmaßnahmen zur Verfügung steht. Die Reform soll bald in Kraft treten.

Mit einer Reform der milliardenschweren staatlichen Bauförderung will die Bundesregierung künftig auf die Sanierung setzen. Gleichzeitig werden die Förderarten reduziert, beispielsweise für den Einbau von Wärmepumpen. Ziel ist es, dass möglichst viele Menschen von dem Förderprogramm profitieren, um „Energiefresser“ wie Fenster, Türen und alte Gasheizungen auszutauschen und Häuser und Wohnungen zu sanieren, wie das Wirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte.

Hintergrund ist auch die Strangulation der russischen Gasversorgung: „Weniger Energie zu verbrauchen ist der billigste und effizienteste Beitrag zu mehr Unabhängigkeit und Klimaschutz und hilft, Energiekosten zu sparen“, sagte Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne). .

Tausende Euro weniger

Die Fördersätze werden um 5 bis 10 Prozentpunkte gesenkt. Beispiele: Früher bekamen Sie laut Ministerium bis zu 30.000 Euro Zuschuss für den Einbau einer Wärmepumpe, nach der Reform bis zu 24.000 Euro. Früher waren für den Austausch eines Fensters bis zu 15.000 Euro zu bekommen, nach der Reform waren es 12.000 Euro.

„Der Einzelne wird künftig etwas weniger gefördert als bisher, aber viele Menschen können von den Förderprogrammen profitieren“, erklärte Habeck. Dies ist in Zeiten hoher Energiekosten angezeigt. „Die allermeisten Menschen leben in alten Häusern. Jetzt renovieren, Fenster tauschen, die Gasheizung wegschmeißen, das hilft Kosten sparen und geht mit dem Klimaschutz einher.“ Der Effekt auf Energieeinsparung und Klimaschutz ist bei der Sanierung von energieeffizienten Gebäuden rund 4,5-mal größer als beim Neubau.

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