„Wer wird Millionär?“: Jauch spottet über diesen Kandidaten, zu Unrecht

23.08.2022, 12:0223.08.2022, 13:24

Wie immer am Montag bat Günther Jauch auch gestern wieder um den heißen Stuhl, was bereits zu insgesamt 16 Millionären geführt hat (drei davon waren berühmt im „Promi-Special“). Kandidat Heiko Schliek kehrte gestern auf diesen Sitz zurück, nachdem er eine Woche zuvor als letzter Kandidat kandidiert hatte. Stockachs Hotelbesitzer hat viel zu erzählen, er erzählt Jauch zum Beispiel von einem kurzen Treffen mit Nelson Mandela.

Heiko Schliek erzählte Günther Jauch am Montag von seinem Treffen mit Nelson Mandela. Bild: rtl

Schliek bringt also viel Lebenserfahrung mit, aber auch viel Wissen: Er beginnt mit der 16.000-Euro-Frage und drei Witzen, die er dann lange für sich behält. Schliek scheint locker bis zur 64.000-Euro-Frage spielen zu können. Das Glücksspiel gehört dazu, und der Hotelbesitzer zahlt dafür. Allerdings tut er sich mit Oscars Frage (wiederkehrend in „Wer wird Millionär?“) schwer.

Zum Glück kann ihm der Joker im Publikum helfen und so hat Heiko Schliek noch zwei Joker in der 125.000-Euro-Frage – eine Seltenheit und keine schlechte Voraussetzung, um ganz nach oben zu kommen. Doch die nächste Frage, zusammen mit Quizmaster Jauch, macht ihm einen Strich durch die Rechnung.

Kandidat Heiko Schliek verdient 64.000 Euro

Sie können mehr tun

Die Frage war: Welche Pflanzengattung trägt den lateinischen Namen Malus, der auch „böse“ bedeuten kann? Zur Auswahl standen Äpfel, Lilien, Kohl und Tabak. Etwas überraschend und für ihn unbemerkt liefert Heiko Schliek bald die richtige Erklärung: Es könnten Äpfel sein, die aus der Beschreibung der „verbotenen/bösen Frucht“ der Bibel den Namen Malus bekommen haben könnten Folglich pflückte Eva einen Apfel und stürzte sich und Adam in Ungnade.

Leider stürzt Quizmaster Jauch seinerseits den Kandidaten in Ungnade, indem er entgegnet: “Das ist noch ein weiter Weg!” Jauch macht sich dann über die Herleitung lustig, indem er sich zu allen Antworten eine kleine Geschichte ausdenkt. Hieko Schliek sagt trocken: „Ich sehe, Sie sind eine große Hilfe, Herr Jauch!“ Der Kandidat ist verunsichert, greift zum Telefonscherz (seinem Zahnarzt), weiß es aber auch nicht. Schliek betrachtet kurz das Glücksspiel und das Abholzen von Äpfeln. Doch dann lässt er es und geht mit 64.000 Euro nach Hause.

Vielleicht hätte man lieber schweigen sollen: Quizmaster Günther Jauch.Bild: rtl

Schade, denn seine Erklärung wäre (fast) richtig gewesen: Der lateinische Name Malus wird mit Äpfeln in Verbindung gebracht. Aufgrund dieses Ausdrucks wurde der Apfel in der biblischen Geschichte als „böse“ oder „verbotene“ Frucht bezeichnet. Jauch wusste es nicht besser, aber beim nächsten Mal wird er es sich sicher zweimal überlegen, wie er auf einen Erklärungsversuch reagiert. (See)

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