Verden – Während die kleinen Fans begeistert den Rasen stürmten und ihre Lieben vom SV Werder Bremen um Autogramme baten, waren die grün-weißen Fans auf der Tribüne des Verdener Berliner Ring-Stadions sehr enttäuscht: Der Bundesliga-Rückkehrer hatte ein Eine verdiente 1:3 (1:0)-Niederlage gegen den zwei Klassen darunter liegenden VfB Oldenburg sorgte für einen Fehlstart in die Testsaison. Auch Trainer Ole Werner war etwas frustriert und fand nach dem Spiel klare Worte, ebenso wie Clemens Fritz als Chef des Profifußballs.
„Einen ersten Test stellt man sich anders vor. Nach vier Tagen am Ball darf man keine klaren Abläufe erwarten, da muss man ernsthafter spielen“, klagte SV-Trainer Werder Bremen und ärgerte sich: „Am Ende haben wir alle drei Tore selbst gemacht.“ Ich muss fordern, dass wir ernsthafter spielen, auch wenn unsere Beine schwerer sind. Wir werden dies klar ansprechen. Wir müssen uns im Laufe der Vorbereitung noch sehr verbessern, das ist völlig klar.“
„Zu fahrlässig“: Ole Werner und Clemens Fritz kritisieren deutlich die Leistung des SV Werder Bremen bei der Testspiel-Niederlage
Dafür ist schließlich noch genug Zeit. Das sah natürlich auch Clemens Fritz so: „Manchmal ist es ganz gut, wenn nicht gleich alles geht. Doch der Ex-Profi spart nicht mit Kritik: „Heute war man in der einen oder anderen Situation zu nachlässig. Wir brauchen viel Intensität, wir brauchen Spielfreude. Manchmal tut es in der Vorbereitung weh, und dann muss man bereit sein zu tun.“ der „letzte Schritt“.
Aus Gründen der Gerechtigkeit sei jedoch darauf hingewiesen, dass zwei Werder-Teams aus Gründen der Ladungssicherung auf dem Verdener Feld standen und sehr unterschiedlich präsentiert wurden. Die erste Mannschaft, angeführt von Christian Groß als Kapitän, bot zumindest eine solide Leistung. Niclas Füllkrug verdiente sich eine schnelle Umarmung, als er das Feld verließ. Oldenburgs Robert Zietarski lenkte seine Hereingabe zur Führung für den SV Werder Bremen ab (29.).
Abwehrfehler bei Niederlage gegen Werder Bremen im Testspiel: „Das lässt sich viel besser lösen“
Zuvor hatte U23-Talent Marc Schröder mit dem Kopf die Latte getroffen (6.). Es war nicht das große Bremer Chancenfest, aber immerhin ein bisschen Fußball vor 3333 Zuschauern. Hinten war Werder Bremen schon anfällig, was weniger an Neuzugang Amos Pieper lag. Der ehemalige Bielefelder Spieler löste sogar den ein oder anderen Fehler seiner Mitspieler auf.
Beide Mannschaften haben sich komplett verändert, und das war für den VfB Oldenburg, der erst seit Montag trainiert, deutlich besser als für Werder. Affamefuna-Michael Ifeadigo führte schnell mit 1:1 (53.), weil er einfach höher sprang als Nicolai Rapp und Felix Agu. Nur neun Minuten später feierte der Oldenburger Stürmer erneut, weil Niklas Stark und Eduardo dos Santos Haesler gesagt hatten: „Du nimmst es, ich bin sicher, ich habe es“. Der Neuzugang sah etwas schlechter aus als der Torhüter. „Es fehlt an Stimmen. Sicher steckt ein bisschen Müdigkeit in den Knochen der letzten Tage. Aber ja, natürlich gibt es eine viel bessere Lösung und das sollte auch unser Ziel sein“, sagte Fritz.
Werder Bremen verlor im Testspiel gegen den VfB Oldenburg mit einer unruhigen zweiten Halbzeit
In der 76. Minute musste er auf einen weiteren noch größeren Dollar schauen. Rapps Wurf landete direkt beim Gegner, sodass Marco Schultz problemlos zum 3:1 punkten konnte. Aber es waren nicht nur diese Fehler, die meine Aufmerksamkeit erregten. Auch Leonardo Bittencourt, der nach der Pause den Arm des Kapitäns trug, und Marvin Ducksch waren bei weitem nicht die Besten. Das machte es Talenten wie Fabio Chiarodia, Jakob Löpping oder dem sehr engagierten Jascha Brandt nicht leicht.
Und wie war der Neuzugang Nummer drei, Dikeni Salifou? Der 19-Jährige kam gegen den VfB Oldenburg gut voran, hatte aber noch Anpassungsschwierigkeiten. Es ist nicht zu übersehen, dass der ehemalige Augsburger gerade aus seiner Jugend herausgekommen ist. Auch die kommenden Wochen werden ihm helfen, wenn Werner sein Team auf Bundesliga-Niveau bringen will. Nach einem freien Sonntag werde es ab Montag „noch heißer, da wird noch was im Sportbereich“, kündigte der Trainer des SV Werder Bremen vor dem Trainingslager im Zillertal am Donnerstag an. Dann gibt es mehr Arbeit im taktischen Bereich. Wie sich das auf das Spiel auswirkt, zeigt sich in einer Woche, wenn in Zell am Ziller der nächste Test gegen den Zweitligisten Karlsruher SC ansteht. (Knie)