Chronik
Zum 60. Mal ermittelten die Landesfeuerwehren am Freitag und Samstag die besten Binnenschiffer beim Landesleistungswettbewerb Wasser in Niederranna an der Donau (Kreis Rohrbach). Gerade bei Hochwassereinsätzen ist die Zille unersetzlich, daher ist Bewegung besonders wichtig.
11.06.2022 16.07
Online ab heute, 16:07
Man braucht Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit, um einer Vielzahl von Feuerwehrleuten Herr zu werden und dabei nicht selbst ins Wasser zu fallen. Auch das erfordert viel Übung und der alljährliche Wasserleistungswettbewerb ist für viele Feuerwehrleute eine zusätzliche Motivation, fleißig mit Barkassen zu trainieren.
Fotoserie mit 8 Bildern
Nur ein paar Zillenbauer
Der Wettbewerb wurde dieses Jahr zum 60. Mal ausgetragen, diesmal an der Donau in Niederranna, Gemeinde Hofkirchen im Mühlkreis. In einer Gemeinde, in der zwei der wenigen Binnenschiffsbauer Österreichs zu Hause sind, hörte der Praxiswettbewerb kaum auf.
Hermann Kollinger Das individuelle Befahren der Zille gilt als besonders schwierig.
Fast 900 Ziegelteams am Ausgang
869 Zillen-Besatzungen von 122 Feuerwehren waren wegen der Corona-Pandemie registriert, das bedeutete fast 400 Besatzungen weniger als vor Ausbruch des Virus. 291 kämpften um Bronze, 243 um Silber und 259 weitere stellten sich der Herausforderung des Einzigen, nämlich dem schwierigen Einzelfahren. An den Wettkämpfen nahmen auch Gäste aus Niederösterreich und der Steiermark teil. Die Feuerwehr Engelhartszell (Bezirk Schärding) stellte mit Richard Brandstätter und Leopold Ecker die beste Zill-Crew.