In Wien gelten ab Mitternacht wieder strengere Kronenregelungen. Im Gesundheitsbereich gibt es einige neue Regeln.
Das hat Stadtoberhaupt Michael Ludwig am vergangenen Donnerstag als Ergebnis eines Expertengipfels beschlossen, und am Dienstag treten die härtesten Kronen-Sicherheitsvorschriften für das Gesundheitswesen in Wien in Kraft. Nächste:
Erneut Maskenpflicht: Für Beschäftigte von Krankenhäusern und Pflegeheimen wird eine durchgehende Maskenpflicht vorgeschrieben, berichtete die APA am Montagabend mit Verweis auf die Neuregelung.
Einschränkungen bei Krankenhausbesuchen – Darüber hinaus wird die Anzahl der Krankenhausbesuche reduziert. Nach der neuen Wiener Verordnung sind pro Patient und Tag nur noch drei PCR-getestete Besucher erlaubt.
Ein zusätzlicher Besuch durch eine andere Person ist nur möglich, wenn diese Person für die betreffenden Patientenunterstützungsleistungen benötigt wird und diese erbringt.
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Die Maskenpflicht in Supermärkten ist derzeit kein Problem. Bis vor Kurzem war Wien immer einen strengeren Kronen-Weg gegangen. Derzeit sind FFP2-Masken für den öffentlichen Verkehr obligatorisch.
So begründet Ludwig die neuen Regeln
„Wir haben eine neue Situation. Es ist das erste Mal, dass wir im Juli eine Welle beobachten müssen“, sagte Ludwig zu Beginn seiner Rede am Donnerstag. Diese Zunahme der Zahlen würde sich besonders in Krankenhäusern widerspiegeln. Vor allem Beschäftigte im medizinischen und pflegerischen Bereich seien laut Ludwig in den vergangenen zwei Jahren an ihre Belastbarkeitsgrenze gestoßen.
Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) während einer PK zur aktuellen Lage der Krone in Wien. GEORG HOCHMUTH/APA/picturedesk.com
Im Gegensatz zum Rest des Landes gibt es in Wien eine FFP2-Verpflichtung im ÖPNV, die auch von der Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert wird. Die bevorstehende Ferienzeit stellt jedoch eine besondere Herausforderung dar, da sich das Virus aufgrund dieser Reisetätigkeit leichter verbreiten könnte. „Deshalb gilt es, den konsequenten Wiener Weg weiter zu gehen“, erklärt der Magistrat.
Es wird auch notwendig sein, das Testsystem neu zu starten und mehr Werbung für die vierte Masche zu machen.“ – das gilt für alle Altersgruppen. Deshalb das Impfangebot für die Stadt.
Weitere Maßnahmen angekündigt
Die neuen Maßnahmen werden dort angewendet, wo es besonders schützenswerte Gruppen gibt. Künftig sollen maximal drei getestete Besucher pro Patient und Tag erlaubt sein. Dies soll zu einer Verringerung der Besucherströme führen. So könne man den „stimmigen Wiener Weg“ fortsetzen.
In den nächsten Wochen wird es weitere Beobachtungen geben. Weitere Maßnahmen wurden bereits vorgeschlagen. Diese könnten Anfang August veröffentlicht werden, das heißt, Ludwig hielt sich zunächst bedeckt. Eine Ausweitung der Maskenpflicht im Einzelhandel etwa sei „zu prüfen, wenn sich die Welle weiter entwickelt“, sagte Ludwig nur auf die Frage, welche Maßnahmen im August verschärft werden könnten.
Nav-Account rcp Zeit11.07.2022, 22:01 | Akt: 11.07.2022, 22:05