Bürgermeister Ludwig: „Die Trophäe ist Bestätigung und Ansporn zugleich“; Ranking der 80 bevölkerungsreichsten Gemeinden von Transparency International Austria
Wien (OTS / RK) – Zum dritten Mal nach 2017 und 2019 wurde Wien zur transparentesten Stadt Österreichs gewählt. Das ist das Ergebnis des „Gläsernen Gemeindeindex“ 2022, den Transparency International Österreich am Dienstag im Rahmen einer Medienveranstaltung im Wiener Rathaus vorgestellt hat. Wien erreicht 87,45 von 100 möglichen Punkten und legt damit gegenüber 2019 um 4,22 Prozent mehr zu. Im Vergleich zum letzten Ranking, das nun die 80 bevölkerungsreichsten Städte und Gemeinden Österreichs umfasst, schneidet die Wiener Stadtverwaltung in den Bereichen besonders gut ab Öffentliche Verwaltung, Verbesserung des öffentlichen Auftragswesens und Auftragsvergabe, Zuschüsse und Finanzierung, Personalauswahl, soziale und territoriale Planung und Strategiepolitik.
„Wir gehen auf die Wienerinnen und Wiener zu, indem wir sie proaktiv darüber informieren, wie Entscheidungen in der öffentlichen Verwaltung und Politik getroffen werden. Wir ruhen uns aber nicht auf unseren Lorbeeren aus, sondern sehen diese Auszeichnung als Ansporn, uns in verschiedenen Bereichen der öffentlichen Verwaltung weiter zu verbessern.“ ,“ so Bürgermeister Michael Ludwig. „Die erneute Steigerung liegt meiner Meinung nach an der Vergabeplattform der Stadt Wien, der Bewerbung der Stadt Wien, die zeitnah Auskunft gibt.“ Diese Informationen können offen, transparent und nachvollziehbar für die eingeholt werden Wiener“, sagte der Magistrat.
„Die Auszeichnung ist kein Grund, abgehängt zu werden, im Gegenteil, wir werden mit Ehrgeiz und auf sehr hohem Niveau weiter daran arbeiten. Dass es in der Regierungsvereinbarung ein eigenes Kapitel zu diesem Thema gibt, zeigt die Ernsthaftigkeit der Vienna Coalition for Progress on Transparency. In puncto Transparenz gibt es den Wiener Regierungsmonitor, der jederzeit online Auskunft über die aktuelle Entwicklung von mehr als 800 Regierungsprojekten gibt“, so Transparenzstadtrat und Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr.
Dahinter folgen – bereits mit deutlichem Abstand – die Städte Wels, auf dem dritten Platz teilen sich Graz und Linz. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 40,20 Prozent. In den ersten beiden Ausgaben des Index der Antikorruptionsorganisation belegte die Bundeshauptstadt den ersten Platz, 2017 und 2019 belegte Wien mit 82,72 Prozent bzw. 83,23 Prozent den ersten Platz.
Im Rahmen der Studie hat Transparency International Austria die Webseiten der 80 bevölkerungsreichsten Gemeinden und Städte Österreichs untersucht und die dort veröffentlichten Informationen anhand von 50 Kriterien in zehn Kategorien auf Vollständigkeit, Übersichtlichkeit und Auffindbarkeit geprüft. Die zehn Kategorien umfassen Budget, Verkauf öffentlicher Güter und Zuschüsse. Ausschlaggebend für die hohe Punktzahl war, dass die Wiener Stadtverwaltung aktiv war, leicht auffindbar war und auf ihren Websites weitgehend bevölkerungsrelevante Informationen bereitstellte, wie Eva Geiblinger, Präsidentin von Transparency International Österreich, erläuterte. Im Anschluss an die Medienkonferenz überreichte Geiblinger die Auszeichnung für den ersten Platz an Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, der sich nicht nur für die Goldtrophäe, sondern auch für die „zahlreichen Anregungen“ von Transparency International Österreich bedankte.
Service: Transparency International Österreichisch: www.ti-austria.at (Schluss) nic
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