Wir Deutschen werfen ihren Müll ins Innviertel

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Die sogenannten bayerischen Mülltouristen tauchen immer häufiger an grenznahen Müllsammelstellen auf. Sie wollen sich die Entsorgungskosten in ihrem Herkunftsland ersparen.

11.08.2022 05.58

Online seit heute, 5.58 Uhr

Mülltourismus verursacht nicht nur hohe Zusatzkosten, sondern auch logistische Probleme. Vor allem bei Sperrmüll, Holzabfällen und Bauschutt. Manchmal können die Innviertler ihren Müll nicht mehr abgeben, weil die Tonnen schon voll sind. Das sorgt natürlich für Ärger.

Problem außer Kontrolle

Momentan wird noch das Gespräch mit den Müllsündern gesucht. Anzeigen sind selten. Die Steuerung ist oft nicht einfach. Denn nicht alle Autos mit deutscher Zulassung sind Schrotttouristen. Schwierig ist die Situation für die Betroffenen im Innviertel.

Kein Problem während der Entbindung

Während des Corona-Lockdowns waren einige Grenzen komplett geschlossen. Die Holz- und Sperrmüllmengen gingen in dieser Zeit massiv zurück und stiegen danach wieder stark an. Wahrscheinlich kein Zufall.

Mülltourismus in Deutschland

Immer mehr Menschen aus Bayern kommen nach Österreich, um ihren Müll auf Wertstoffhöfen im Grenzgebiet zu entsorgen. In Deutschland wäre die Entsorgung teurer. Immer mehr Container sind bereits voll.

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