WIEN Konjunkturell rückten am Nachmittag die Auftragseingänge für Gebrauchsgüter in den USA ins Blickfeld der Anleger. Mit einem Plus von 0,7 Prozent im Mai gegenüber dem Vormonat lag die erste Schätzung deutlich über den Erwartungen.
Die Tatsache, dass die Federal Reserve ihr geldpolitisches Tempo entsprechend anpassen konnte, um die Wirtschaft nicht zu bremsen, wenn Zinserhöhungen zu stark bremsend auf die Wirtschaft wirkten, gab dem heutigen Handelstag Auftrieb. Anfang der Woche mussten die Anleger jedoch auch wegen Rezessionssorgen handeln, hauptsächlich aufgrund eines möglichen Gasengpasses.
Unter den großen Wiener Bankwerten konnte die Aktie der Raiffeisen Bank International um 2,6 Prozent zulegen. Bei der Bawag betrug das Plus weniger als 1,1 Prozent. Die Erste Group hingegen war am Nachmittag negativ und verlor 0,4 Prozent.
Aus dem Ölsektor wurden OMV Aktien angefragt. Sie legten um 1,7 Prozent zu. Laut einer Analyse von Berenberg stiegen die Aktien des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters SBO um 2,9 Prozent auf 56,1 Euro. Wertpapierexperten hatten ihr Kursziel von 30 auf 60 Euro erhöht.
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s Immo erwirtschaftete 0,4 Prozent. Die CPI Property Group muss in Kürze ein Pflichtangebot für alle Aktien der nationalen Immobiliengesellschaft abgeben. Denn die von der Hauptversammlung Anfang Juni beschlossene Aufhebung des Höchststimmrechts als Immo ist heute vom Handelsregistergericht angeordnet worden und tritt damit am morgigen Dienstag in Kraft.
Unter den anderen Einzelaktien war FACC (plus 3,6 Prozent) stark gefragt. Palfinger verließ das Geschäft mit Prämien von 3,3 Prozent. AT&S erhöhte den Kurs um 3,1 Prozent.