Er tötete zwölf Tiere
Wildhüter schießen Wölfe im Wallis
Einen Tag nach der Abschusserlaubnis erlegte der Ranger einen Wolf im Val d’Illiez VS. Die Dreharbeiten fanden am Samstag in der Region Chésery-Fontaine statt, also innerhalb des genehmigten Gebiets, wie der Kanton Wallis am Montag in einer Mitteilung mitteilte.
Der Walliser Staatsrat ordnete am 14. Juli den Abschuss eines Wolfes in dieser Region an. Das Raubtier hatte insgesamt 12 Rinder auseinandergerissen. Damit waren die Voraussetzungen für den Start erfüllt.
Die Genehmigung galt für 60 Tage ab dem letzten Freitag, dem Datum der Veröffentlichung im Amtsblatt. Gemäss dem Konzept von Wolf Schweiz wurde das getötete Tier zur Diagnose und Identifizierung an das Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin (FIWI) der Universität Bern geschickt.
Seit Anfang 2022 wurden im Wallis fünf Wölfe getötet. Bei einem Wolf wurde vermutet, dass es sich um einen Wolf-Hund-Mischling handelte, was später durch Analysen widerlegt wurde; zwei Minderjährige wurden getötet, um ein Rudel zu regulieren, und zwei Personen wurden Ende Mai in der Region Schattenberge-Augstbord und jetzt im Val d’Illiez erschossen.
Parallel zur Wolfsabschussbewilligung im Val d’Illiez wurde letzte Woche eine weitere Bewilligung für einen einzelnen Wolf in der Region Goms-Aletsch ausgestellt. Ranger haben außerdem 60 Tage Zeit, um das Tier zu töten.
(SDA)