Wolff erwartet “klare Botschaft” Hopping Lewis Hamilton “wirklich vorbei”
12.06.2022, 08:47 Uhr
Im Rahmen des Großen Preises von Aserbaidschan hat insbesondere Mercedes noch mit einem schmerzhaften Problem zu kämpfen: Rennautos verhalten sich bei hohen Geschwindigkeiten, die Mercedes nicht kontrollieren kann und die Fahrer stark beeinträchtigen. Der Mercedes-Chef erwartet, dass die Fahrer rebellieren.
Laut Mercedes-Teamchef Toto Wolff können Formel-1-Autos manchmal aus einer neuen Regeldebatte mit Fahrern herausspringen. Fahrer diskutieren bereits über das Thema: „Für uns ist es ein Problem, dass wir uns in den kommenden Jahren mit Regularien auseinandersetzen müssen, die uns körperlich betreffen“, sagte Wolff am Rande des Großen Preises von Aserbaidschan in Baku. .
Auf dem Stadtkurs wurde erneut beobachtet, dass mehrere Autos bei hoher Geschwindigkeit sehr instabil wurden und die Fahrer häufig Schläge auf das Fahrerhaus erlitten. „Ich kann nur für unsere beiden Fahrer sprechen. Sie haben solche Probleme, dass nicht einmal Physiotherapeuten helfen können“, sagte der Österreicher Wolff.
Superstar Lewis Hamilton verriet, dass sein Rücken nach dem Training am Freitag in Baku „sehr gebrochen“ sei. Nur Massage und Akupunktur würden ihr im Moment helfen. „Aber am Samstagmorgen hatte ich noch große Schmerzen“, sagte der 37-jährige Rekordweltmeister. Nach der umfassenden Regelreform vor dieser Saison hat Mercedes immer wieder Bedenken mit den Silberpfeilen.
Andere Teams haben diesen technischen Effekt bereits viel besser im Griff. „Wir müssen sehen, wie sich das entwickelt und verstehen, warum es bei manchen Autos so viel schwerer ist als bei anderen“, sagte Wolff. Er hofft, dass die Piloten bald mit einer Stimme zu diesem Thema sprechen werden. Wenn sie dauerhafte gesundheitliche Folgen befürchten, „werden Autofahrer mit einer klaren Aussage aufwarten“, sagte Wolff.