Wolfgang Kubicki: „Der Deutsche Bundestag muss nicht entscheiden“

FDP-Vizepräsident Wolfgang Kubicki hat die geplanten neuen Corona-Regelungen scharf kritisiert. „Ich glaube nicht, dass das Infektionsschutzgesetz so für mich verabschiedet werden kann“, sagte er den Zeitungen der Bayern-Mediengruppe und wandte sich auch gegen seinen Teamkollegen Marco Buschmann.

Die Bundesjustizministerin hatte die neuen Regeln gemeinsam mit SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach ausgehandelt. Kubicki bescheinigte Buschmann jedoch, dass er „wie ein Löwe gekämpft“ habe.

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Der Vizepräsident des Bundestags kritisierte, dass bei Restaurantbesuchen sowie Kultur- und Sportveranstaltungen als Ausnahme von der Maskenpflicht künftig nur noch Impfungen akzeptiert werden sollen, die nicht älter als drei Monate sind. Außerdem soll es Ausnahmen für getestete und kürzlich genesene Personen geben. „Der Deutsche Bundestag sollte – auch aus medizinethischer Sicht – nicht so entscheiden“, sagte Kubicki. “Ich werde mich jedenfalls nachdrücklich dafür einsetzen, dass sich die Politik keine medizinischen Vorgaben macht.”

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