WSG Tirol vor “zwei absoluten Bonusspielen” gegen Rapid

Die WSG Tirol spekuliert mit großem Erfolg auf die Bundesliga-Europapokal-Playoffs. Nach einem 2:1-Heimsieg im Halbfinale gegen den LASK am Montag geht es am Donnerstag nach Innsbruck und am Sonntag in Wien gegen Rapid um den ersten Europapokal der Vereinsgeschichte.

Die Linzer hingegen sind erstmals seit 2017/18 international nicht vertreten. Während für die Österreicher eine enttäuschende Saison zu Ende gegangen ist, befinden sich die Wattener im „Flow“, wie Torhüter Ferdinand Oswald gegenüber Sky erklärte. „Wir bekommen viele Dinge, die vorher nicht funktioniert haben. Wir haben einen klaren Plan und können ihn gut umsetzen.“ Sie befinden sich jetzt in einer attraktiven Situation. “Wir können diese Spiele spielen, Rapid muss sie spielen”, sagte Oswald.

Auch Trainer Thomas Silberberger sieht seinen Kader in einer psychologisch günstigen Ausgangsposition. „Wir müssen versuchen, so schnell wie möglich zu regenerieren. Rapid hat einen Vorteil, weil wir heute stark gefordert sind. Aber der schwere psychologische Rucksack ist in Hütteldorf und nicht in Tirol“, sagte er zum absoluten Pluspunkt. . Wir können alles gewinnen und wenn nicht, werden wir eine tolle Saison spielen.”


“Vom Chaos zum Team”


Die Wattener waren in den ersten acht Saisonspielen ungeschlagen geblieben. „Wir haben uns das ganze Jahr über von einem Chaos zu einem Team entwickelt. Wir leben immer noch unseren Traum. Jetzt sind wir dort, wo niemand dachte, dass wir sein könnten“, sagte Silberberger.


Ein Erfolgsgarant für die WSG ist Stürmer Giacomo Vrioni, der gegen den LASK mit einem Tor und einer Vorlage überzeugte. „Aber ich möchte der Mannschaft einfach helfen, denn ohne die Mannschaft geht nichts“, sagte der 23-Jährige, der mit seinem 18. Saisontor nur einen Treffer hinter Spitzenreiter Karim Adeyemi liegt. „Ich bin überzeugt, dass er gegen Rapid einen machen wird“, prognostizierte Silberberger.


Kühbauer mit einer Kampfansage an die nächste Saison


LASK-Trainer Dietmar Kühbauer geht allerdings von einem Sieg seines Ex-Klubs aus. „Der Druck liegt auf Rapid, aber ich denke auch, dass sich Rapid durchsetzen wird, weil sie mehr Qualität haben“, sagte der Burgenländer. Im vierten Spiel seiner Amtszeit musste der LASK seine erste Niederlage hinnehmen, und das nicht ohne Grund, wie Kühbauer zugab. “In der ersten Halbzeit waren wir weit von dem entfernt, was wir spielen konnten, also waren wir kaum in den Karten.”


Den Ausschlag für die Tiroler gab laut Kühbauer die Leidenschaft. “Sie sind nicht aufgestanden, weil sie besser waren, sondern weil sie mehr Herzblut hineingesteckt haben.” Kühbauer versprach eine Verbesserung für die nächste Saison. „Ich kann garantieren, dass die nächste Saison nicht so wird wie heute“, sagte der ehemalige Teamplayer und versprach: „Wir werden sicher die Top-Play-offs erreichen.“

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