Das trostlose Ende des Rennens droht
Was ist mit Schwing-Urgestein Benji von Ah los?
Gegen den Konföderierten Benji von Ah drängt die Zeit. Giswils Mann kämpft mit den Wunden und durchläuft einen Kronenschock nach dem anderen.
Gepostet: 05.07.2022 um 21:12
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Aktualisiert: vor 40 Minuten
Über die Bilanz von Benji von Ah (35) können viele aktive Wrestler nur staunen.
2003 gewann der Giswiler Mann im Alter von 16 Jahren seine erste Krone. Seitdem ist die Zahl auf 75 angewachsen. Viermal gewann der SBB-Spezialmonteur an einem Eidgenössischen Schwingfest das begehrte Eichenblatt. Zuletzt in Zug 2019.
Einen weiteren Preis zu gewinnen, scheint immer unwahrscheinlicher. Der siebenmalige Kranzfestsieger muss in dieser Saison noch auf Eichenlaub verzichten, ebenso Professor Marcel Bieri. Eine Ellbogenzerrung und Kniebeschwerden machen dem Turner Swinger zu schaffen. Am Zentralschweizer Schwingfest kam Ah über den bescheidenen 16. Rang nicht hinaus.
Die ESAF-Auswahl ist noch nicht bekannt
Zuvor verlor von Ah, der noch zu Hause bei seinen Eltern lebt, erste Plätze an den Obwaldner, Nidwaldner und Zuger Kantonalen Schwingfesten. Der «Luzerner Zeitung» sagte er einmal: «Hätte er gewusst, dass Corona kommt, hätte er 2019 gekündigt.» Diese Saison soll die letzte des Routiniers Schwing werden.
Ob die letzten verbliebenen Schweizer im Verband Ob und Nidwaldner am ESAF teilnehmen können, bleibt abzuwarten. Am 5. Juli wurde die erste Auswahl der Zentralschweiz bekannt gegeben, die 85 Athletinnen und Athleten nach Pratteln schicken kann. Die Entscheidungen der Verantwortlichen werden jedoch erst am Donnerstag offiziell bekannt gegeben.