Zermatt VS: Erschöpfte Bergsteiger nach Nacht am Matterhorn gerettet

Ich musste auf dem Berg schlafen

Vier erschöpfte Bergsteiger nach der Nacht am Matterhorn gerettet

Am Freitagmorgen wurden vier erschöpfte Bergsteiger nach einer Nacht am Matterhorn von der Air Zermatt gerettet. Die ersten Rettungsversuche am Donnerstagabend blieben wegen starken Windes erfolglos.

Veröffentlichung: 15.23 Uhr

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Aktualisiert: 15:39 Uhr

Eine Crew der Air Zermatt hat am Freitagmorgen in einer teuren Rettungsaktion vier Personen vom Matterhorn evakuiert. Erschöpft hatten sie am Donnerstagabend bereits einen Notruf abgesetzt. Wegen des starken Windes mussten sie die Nacht in den Bergen verbringen.

Eingesetzte Rettungskräfte konnten die vier Kletterer, einen jungen Mann und drei Erwachsene, am Donnerstagabend nach ihrem Hilferuf nahe der italienischen Grenze ausfindig machen. Doch die Evakuierung musste nach mehreren Versuchen wegen starker Windböen abgebrochen werden, wie die Air Zermatt am Freitag mitteilte.

Die Rettungskräfte setzten die Evakuierung am Freitagmorgen fort. Ein Rettungsspezialist konnte in der Nähe der vier Bergsteiger zurückgelassen werden, eine Evakuierung der Bergsteiger war laut Aussage wegen des starken Windes zum damaligen Zeitpunkt jedoch undenkbar.

Die ersten Rettungsversuche blieben erfolglos

Versuche, zwei verschiedene und leistungsstarke Hubschrauber zu retten, blieben erfolglos, unter anderem weil das Hubschrauberseil von der Winde gesprengt wurde.

Schließlich sei ein 100 Fuß langes Seil mit einem 50-Pfund-Sack im Hubschrauber stabilisiert und zu den erschöpften Kletterern geflogen worden, hieß es. Gemeinsam mit dem Rettungsspezialisten konnte die Besatzung die vier Kletterer retten.

Air Zermatt habe in den letzten Tagen weitere Einsätze in die Berge geflogen, so Air Zermatt weiter. (SDA / chs)

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