Zubehörhersteller Blum erzielt Rekordumsätze

Geschäft

Der Accessoire-Hersteller Blum hat im vergangenen Jahr einen neuen Verkaufsrekord aufgestellt. Das Höchster Unternehmen erzielte einen Umsatz von 2,64 Mrd. Euro, 11,2 % mehr als im Vorjahr.

14.07.2022 10.49

Online ab heute, 10.49 Uhr

Das Familienunternehmen Vorarlberg erzielte im vergangenen Jahr einen Gruppenumsatz von 2.643,65 Millionen Euro und steigerte den Umsatz um 266 Millionen (11,2 Prozent). „Wir haben aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine ein weiteres wirtschaftlich schwieriges Jahr hinter uns. Umso mehr freuen wir uns über das Umsatzplus von 11,2 Prozent“, erklärt Philipp Blum.

In diesem Zusammenhang seien die Ergebnisse laut Blum anders zu sehen. Die Rohstoffpreise sind um ein Vielfaches gestiegen, ebenso wie die Transportkosten. „Das diesjährige Umsatzwachstum basiert zum einen auf Mengensteigerungen und zum anderen auf den notwendigen Preisanpassungen, die wir aufgrund der enormen Mehrkosten vornehmen mussten“, sagt der CEO.

Die Beschränkungen verlangsamten das Wachstum in China

In Westeuropa war der Anstieg erneut deutlich, insbesondere in Italien, Deutschland und Großbritannien, während in Osteuropa die politischen Entwicklungen die Märkte dämpften. Die Ausgangssperre in Shanghai und anderen chinesischen Städten im Frühjahr 2022 bremste das Wachstum in China: „Unsere Kunden waren stark betroffen. Trotzdem hat sich der Absatzmarkt in Asien insgesamt gut entwickelt“, erklärt Philipp Blum. Auch in Nord- und Südamerika war das Geschäft erfolgreich.

Auch das Familienunternehmen verzeichnete einen Zuwachs von 644 Mitarbeitern: Weltweit arbeiten täglich 9.422 Mitarbeiter für Blum, davon 6.981 in Österreich.

Blum bleibt vorsichtig und optimistisch

Mit der Auftragslage ist das Unternehmen zufrieden und für die weitere Entwicklung verhalten optimistisch. „Erfreulich ist, dass wir in den vergangenen Monaten durch den Ausbau unserer Produktionskapazitäten und zusätzliche Mitarbeiter die Lieferzeiten vieler Produktgruppen nochmals deutlich verkürzen konnten“, berichtet der Vorstandsvorsitzende.

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