Die Polizei Pottendorf suchte nach einem moralischen Tatverdächtigen und stieß auf eine „Züchter“-Wohnung mit 49 Chihuahuas.
Am Samstagnachmittag setzte Kommissar Random dem Leiden von 49 Chihuahuas im niederösterreichischen Pottendorf (Bezirk Baden) ein Ende: Beamte der Polizeiinspektion Pottendorf ermittelten nach einem mutmaßlichen Sichtverbrechen im Park des Schlosses Pottendorf gegen eine verdächtige Person und ermittelten deshalb gegen eine Wohnung. Als die Beamten an die Haustür der Wohnung klopften, antwortete niemand, aber die Hunde bellten laut.
Verzweifeltes Eisbärjunges wendet sich flehentlich an Menschen
Kein Wasser und kein verpacktes Essen
Schließlich öffneten die Polizisten die Wohnungstür ohne Schlüssel und stellten überrascht eine große Anzahl Hunde in der Wohnung fest. Vom Mieter fehlte jede Spur, er soll sich in Ungarn aufgehalten haben. Der gesuchte Mann (es gilt die Unschuldsvermutung) konnte jedoch gefunden werden.
In der kleinen Wohnung von 40 Quadratmetern waren die Chihuahuas ohne Wasser und Futter in Transportkisten eingeschlossen. In einem Raum fanden die Beamten weitere Vierbeiner, die in ihren Exkrementen lagen.
Der Amtstierarzt wurde sofort informiert und ordnete die Beschlagnahmung der armen Fellnasen an. Gegen den angeblichen „Züchter“ der Welpen wurde Anzeige erstattet (Unschuldsvermutung gilt) Die Wauzis wurden im Tierheim Baden abgeholt und versorgt.
Größte private Sammlung ausgestopfter Tiere beschlagnahmt
Nav-Compte dh, Liegezeit14.08.2022, 16:19| Veranstaltung: 14.08.2022, 16:19