Zürich: Das Elefantenbaby Umesh ist im Zoo Zürich gestorben

Gepostet am 29. Juni 2022, 12:27 Uhr

Der zweijährige Umesh-Elefantenbulle ist an einem bedrohlichen Herpesvirus gestorben. Der Zoo Zürich weint.

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Der zweijährige Umesh-Elefantenbulle ist im Zoo Zürich gestorben.

Zoo Zürich, Enzo Franchini

Der Zoo teilte am Montag mit, dass sich das Jungtier mit einem gefährlichen Herpesvirus angesteckt habe.

Zoo Zürich, Nicole Schnyder

Er wurde sofort medizinisch versorgt.

Zoo Zürich, Nicole Schnyder

Der zweijährige Umesh-Elefantenbulle starb letzte Nacht trotz intensiver, mehrtägiger Behandlung an einem für Elefanten typischen Herpesvirus. Das teilte der Zoo Zürich am Mittwochnachmittag mit. Bereits am Montag berichtete er, dass die zweijährige Umesh an einem für Elefanten typischen Herpesvirus erkrankt sei. Dies ist besonders gefährlich für Jungtiere.

Nach Beginn der Therapie mit antiviralen Medikamenten am Wochenende zeigten Umeshs Blutwerte keine Besserung und verschlechterten sich weiter. Die ersten Symptome der gefürchteten Krankheit traten am Dienstagmorgen auf, danach verstarb er trotz laufender Behandlung plötzlich am Abend.

“Der Zoo Zürich bedauert den Tod von Umesh zutiefst.” Das Elefanten-Endothelial-Herpes-Virus (EEHV)-Virus ist bei Elefanten sehr verbreitet, sodass die meisten Tiere irgendwann damit in Kontakt kommen und sich infizieren würden. Gerade bei Jungtieren besteht immer die Gefahr, dass es plötzlich explodiert. Dies betrifft sowohl Elefanten in Zoos als auch Wildpopulationen.

Die Elefantenschwestern konnten sich verabschieden

Letzte Nacht blieb der tote Umesh bei seiner Familie. „So konnten sich die beiden Schwestern Omysha (8) und Chandra (20) und die indische Mutter (36) verabschieden.“ Das Jungtier wird nun von Tierklinikpathologen untersucht. Laut Zoo Zürich soll diese Studie dazu beitragen, das Elephant Endotheliotrope Herpesvirus (EEHV) in Zukunft besser zu verstehen und Behandlungsmethoden weiter zu optimieren.

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