Aktualisiert am 8. August 2022, 13:27 Uhr
Zürich HB: Ekelgeruch im Hauptbahnhof Zürich: Die SBB greift jetzt ein
Seit Wochen wirft ein unangenehmer Geruch an der U-Bahnstation Löwenstrasse in Zürich Fragen auf. Die SBB wollen nun die Reinigung der betroffenen Gebiete intensivieren.
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Teile des Zürcher Hauptbahnhofs riechen seit Wochen übel. Jetzt handelt die SBB.
Tamedia AG/Reto Oeschger
Nun handeln die SBB und intensivieren die Reinigung.
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„Das stinkt und ist echt ekelhaft“, sagt ein Nachrichtenscout zu 20 Minuten. Der Gestank am Bahnhof Löwenstrasse war in der Hitze fast unerträglich geworden.
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Die SBB will gegen den “unangenehmen Geruch” in Teilen des Zürcher HB vorgehen.
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Pendler klagen seit Wochen über den stechenden Geruch.
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Laut SBB gibt es ein Problem mit den Bioreaktoren der Züge.
Wer schon einmal im Zürcher Hauptbahnhof war, kennt das Phänomen oft: Im U-Bahnhof Löwenstrasse, unterhalb des Hauptbahnhofs, stinkt es penetrant. Nachrichten-Scouts berichten, dass der Geruch mit der Zeit immer schlimmer geworden ist. “Es stinkt und ist sehr dreckig. So etwas kennt man normalerweise von U-Bahn-Stationen in warmen Ländern.” Das Schlimmste sind die U-Bahn-Tickets. Leser berichteten, dass sich der Gestank in der Hitze verstärkte und sie deshalb die U-Bahn-Station meiden würden.
Die SBB fährt ab sofort, wie auf den Plakaten des Bahnhofs angekündigt. Unter der Überschrift «Unangenehme Geruchsbelästigung am Bahnhof Löwenstrasse» heisst es, die SBB habe «die Reinigung intensiviert», um die Geruchsbelästigung zwischen den Gleisen 31 und 34 zu beseitigen. Die SBB behebe «die Ursache schnellstmöglich», heisst es.
Die SBB bittet um Geduld und Verständnis
Wie die SBB auf Anfrage von Nau.ch mitteilten, soll der Gestank aus den neuen Zügen des FV Dosto stammen. Damit würden “manche Bioreaktoren”, die Abwässer aus Toiletten reinigen sollen, nicht richtig funktionieren. Durch den erhöhten Pendlerverkehr nach der Pandemie sind die Reaktoren überlastet. SBB verspricht Nau.ch: Nun werden «alle Oberflächen am HB Zürich mehrmals täglich gereinigt.» Auch das Straßenbett und U-Bahn-Stationen würden intensiv gereinigt.
SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi verwies als Hintergrund auf die Hitze im Juli: «Wenn es heiss ist, riecht es überall, muss es aber nicht. Die SBB bleibt nicht immer verschont», sagte er und bat die Betroffenen um Geduld. Auch mehr als zwei Wochen später ist das Problem immer noch nicht gelöst.
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