Gepostet am 6. Juli 2022, 15:12 Uhr
Die Wasserschutzpolizei hat am Dienstagmorgen einen Toten im Zürichsee geborgen. Wie diese Rettung funktioniert, klärt die Stadtpolizei auf.
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Ein Fussgänger hat am Dienstagmorgen auf dem Zürichsee nahe der Quaibrücke eine Leiche entdeckt. (Symbolfoto)
Tamedia / Urs Jaudas
Die leblose Person wurde von der Wasserschutzpolizei geborgen.
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Die Ermittlungen dauern an. Gemäss der Stadtpolizei Zürich steht ein Tötungsdelikt derzeit nicht im Vordergrund.
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Ein Fussgänger hat am Dienstagmorgen auf dem Zürichsee nahe der Quaibrücke einen leblosen Körper entdeckt. Gemäss der Stadtpolizei Zürich handelt es sich um einen Mann zwischen 45 und 55 Jahren. Die Leiche wurde von der Wasserschutzpolizei geborgen. Medienchefin Judith Hödl informiert darüber, wie diese Rettung funktioniert.
Wie sie sagt, hängt die Bergung einer ertrunkenen Leiche davon ab, wie und wo man sie findet. «Wenn Sie die leblose Person auf dem Grund des Sees oder der Limmat finden, tauchen die Agenten auf den Grund, um Beweise zu sichern. Dann wird die Leiche geborgen», sagt Hödl.
Taucher suchen nach dem Grund
Für den Fall, dass wie gestern eine Person auf der Wasseroberfläche schwimmt, wird sie durch eine spezielle Bugluke auf dem Wasserschutzboot gerettet. „Dann durchsuchen Taucher den Ort auch, falls die Person Gegenstände wie eine Brieftasche verloren hat, die bei der Identifizierung helfen könnten.“
Die Leiche wird dann in einem sogenannten Body Recovery Bag zur Wasserstation gebracht.“ Die Hülle ist speziell so konstruiert, dass zwar Wasser ablaufen kann, aber keine persönlichen Gegenstände aus der Tasche herauskommen können. Sobald die Leiche an der Station ankommt, wie gewohnt vorgehen: “Die Leiche wird vor Ort im Beisein der Kriminalpolizei gerichtsmedizinisch untersucht.”
Diese Rettungseinsätze finden laut Hödl drei- bis viermal im Jahr statt.