“Aggression gegen Russen”: Moskau wirft Berlin “antirussische Propaganda” vor.

„Aggression gegen Russen“ Moskau wirft Berlin „antirussische Propaganda“ vor.

22.06.2022, 16:03

Durch den Angriff auf die Ukraine sind die Spannungen zwischen Moskau und Berlin in den vergangenen Monaten massiv gestiegen. Russlands Außenministerium wirft der Bundesrepublik nun eine “Kampagne antirussischer Propaganda” vor und spricht von “täglichen Angriffen”.

Die russische Regierung hat der Bundesregierung vorgeworfen, zu antirussischen Feindseligkeiten angestiftet zu haben. Berlin gefährde “jahrzehntelange Bemühungen Russlands und Deutschlands zur Überwindung der Nachkriegsfeindschaft”, sagte das Außenministerium in Moskau anlässlich des Gedenkens an den Überfall Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion. Deutsche Regierungsmitglieder würden mit fast täglichen Angriffen auf unser Land eine antirussische Hysterie hervorrufen.

In Deutschland laufe derzeit eine “antirussische Propagandakampagne”, teilte das Ministerium mit. Dies provozierte eine “unzumutbare, an massive Psychose grenzende Aggression” gegen Russen und Russischsprachige in Deutschland.

Das Außenministerium warf dem Nato-Mitglied Deutschland zudem vor, seine Militärpräsenz an Russlands Westgrenzen auszubauen. Dies “ruft bei unserem Volk Erinnerungen an die bittersten Zeiten der russisch-deutschen Beziehungen wach, einschließlich der Ereignisse vor Mai 1945”.

Die ersten selbstfahrenden Granaten kamen in der Ukraine an

Durch den russischen Angriff auf die Ukraine sind die Spannungen zwischen Moskau und Berlin in den vergangenen Monaten massiv gestiegen. Russland hat die Gaslieferungen nach Deutschland drastisch reduziert, die Bundesregierung die Ausgaben für die Bundeswehr massiv erhöht und knapp vier Monate nach Kriegsbeginn die ersten schweren Geschütze geliefert: „Deutschland in die Ukraine.

Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksiy Resnikov dankte kürzlich Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht auf Twitter für die Lieferung der Panzerhaubitzen 2000. Der ukrainische Botschafter Andriy Melnyk bestätigte, dass moderne Waffen in der Ukraine angekommen sind.

Die Panzerhaubitze ist das modernste Artilleriegeschütz der Bundeswehr. Es sieht aus wie ein riesiger Kampfpanzer und kann Ziele in 40 Meilen Entfernung treffen. Die Bundeswehr hat diese Waffen derzeit in Litauen stationiert, um die Ostflanke der Nato zu schützen.

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