Aldi, Edeka, dm & Co.: Keine Kartenzahlung: Der Supermarkt hat gute Nachrichten

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Erstellt: 29.05.2022, 16:47

Von: Fee Halberstadt, Sophia Lother, Alina Schröder

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Kartenterminals sind derzeit bundesweit eingestellt. Aus diesem Grund ist in vielen Supermärkten, Discountern und Drogerien nur Barzahlung möglich.

+++ 15.58 Uhr: Kartenzahlungen sind in vielen Supermärkten, Discountern und Apotheken noch nicht möglich. Die genauen Funktionen, die geändert werden, sind jedoch nicht überall gleich: Einige Terminals erlauben einfach keine Debitkartenzahlungen. Andere Terminals können nicht mehr verwendet werden. Auch die Einzelhändler scheinen mit der Lösung unterschiedlich schnell voranzukommen. Eine Sprecherin von Netto, einer Tochtergesellschaft von Edeka, sagte der dpa: „Wir haben das Problem in unseren Filialen weitgehend gelöst.“

Entgegen früherer Meldungen ist die Rewe Group nach eigenen Angaben nicht betroffen. „Der betroffene Endgerätetyp ist nicht im Einsatz“, sagte ein Rewe-Sprecher laut Rtl-Fernsehen. Zum Aldi-Nord-Rabatt oder zu den Apotheken gibt es noch keine neuen Informationen. Eine Übersicht aller wahrscheinlich betroffenen Transaktionen:

Einzelne TankstellenAldi NordNetto Marken-Discount (Problem laut Sprecher weitgehend gelöst) EdekaRossmanndm-drogerie

Aldi, Edeka & Co.: Keine Kartenzahlung: Hersteller klärt Ursache

+++ 21.45 Uhr: Bei vielen Supermärkten, Discountern und Drogerien wie Aldi, Edeka und dm gibt es weiterhin Probleme mit Kartenzahlungen. Zwar gibt es mittlerweile ein Update für das betroffene Bezahlgerät des amerikanischen Herstellers Verifone, teilte der Frankfurter Dienstleister Payone mit. Die Version ist jedoch nicht stabil genug, um sie auf allen Ebenen zu verwenden.

Aufgrund einer landesweiten Unterbrechung der Kartenzahlungssysteme können Kunden nur in bar bezahlen. (Ikonenbild) © Sven Hoppe / dpa

Verifone klärte jedoch Details zur möglichen Ursache des Problems. Laut dpa gibt es ab Freitag eine Lösung. „Wir möchten betonen, dass das Problem nicht mit dem Ablauf eines Zertifikats oder einer Schwachstelle zusammenhängt und keine Gefahr für die Sicherheit darstellt“, heißt es in der Erklärung. Vielmehr handelt es sich um eine Fehlfunktion der Software. Zuvor wurde spekuliert, dass die Probleme auf ein abgelaufenes Zertifikat zurückzuführen sein könnten, das die Identität eines Computers oder eines anderen elektronischen Geräts bestätigt.

Kartenzahlungen bei Aldi, Edeka & Co. sind nicht möglich: Details einer möglichen Lösung

Update Samstag, 28. Mai, 14.56 Uhr: In vielen Supermärkten in Deutschland können Kunden noch immer nicht mit Karte bezahlen. Betroffen sind die Filialen von Aldi Nord, Edeka und die Tochtergesellschaft von Edeka Netto.

Ursache der Probleme ist eine Fehlfunktion eines weit verbreiteten Bezahlterminals des amerikanischen Herstellers Verifone, das von mehreren Bezahldienstleistern in Deutschland genutzt wird. „Leider hat der Hersteller noch kein Update für die ausgefallenen Kartenterminals bereitgestellt“, sagte ein Sprecher der deutschen Nachrichtenagentur Aldi am Samstag (28. Mai). Kartenzahlungen sind daher in einigen Aldi-Nord-Filialen nur eingeschränkt möglich. Die Gäste werden am Eingang und an der Kasse informiert. Die Zahlungsdienstleister Payone und Concardis bestätigten, dass die Probleme weiterhin bestehen. Sie verkaufen Terminals und wickeln Zahlungen ab.

Aufgrund eines Softwarefehlers funktionieren viele Supermarkt-Kartenterminals nicht. (Ikonenbild) © Tom Weller / dpa

Störung bei Aldi, Edeka und Co.: Am Samstag könnte es eine Lösung geben

Aus Kreisen der Branche hieß es, ab Samstag werde es eine Lösung geben. Geräte sollten dafür nicht verändert werden. Daher ist dies kein Problem mit einem abgelaufenen Zertifikat, das die Identität eines Computers oder eines anderen elektronischen Geräts bestätigt. Entsprechende Hypothesen hatte es in den vergangenen Tagen gegeben. Selbst ein Hackerangriff ist laut Branchenkreisen nicht die Ursache der Probleme.

Deutschlandweit Problem bei Kartenzahlungen: Die Unterbrechung könnte Tage dauern

+++ 19.20 Uhr: Die ab Dienstagabend (24. Mai) stattfindenden Unterbrechungen in den Kartenzahlungssystemen verschiedener Unternehmen könnten noch Tage andauern. Nach Angaben der betroffenen Zahlungsdienstleister ist derzeit keine Vorababwicklung zu erwarten. Erstmals meldete sich laut dpa auch der Gerätehersteller Verifone zu Wort und berichtete, man arbeite derzeit mit Hochdruck an einer Lösung. „Wir werden unseren Kunden in Kürze ein Software-Update zur Verfügung stellen, um das Problem zu beheben, und sie informieren, sobald es verfügbar ist“, sagte ein Sprecher von Verifone Deutschland am Freitag (27. Mai) gegenüber Bad Hersfeld.

Landesweite Unruhen bei Aldi, Rewe, Rossmann und Co.: Nur Barzahlung

Freitag, 27. Mai, 10.19 Uhr: Viele Supermärkte, Discounter und Drogerien wie Aldi, Rewe und Rossmann sollen von einem Ausfall an Kartenterminals betroffen sein. Kartenzahlungen sind daher derzeit in vielen Filialen nicht möglich. Jetzt haben sich erstmals Hersteller zu Wort gemeldet. „Die Unterbrechungen dauern an“, sagte ein Sprecher des Finanzdienstleisters Concardis am Donnerstagnachmittag (26. Mai). „Wir warten immer noch auf Verifone-Signale.“ Eine Sprecherin des Zahlungsdienstleisters Payone äußerte sich laut dpa ähnlich.

Seit Dienstagabend gelten landesweit erhebliche Einschränkungen. „Wir werden unseren Kunden in Kürze ein Software-Update zur Verfügung stellen, um das Problem zu beheben, und sie informieren, sobald es verfügbar ist“, sagte ein Sprecher von Verifone Deutschland.

Aldi, Rewe, Rossmann und Co.: Die Ursache für die bundesweite Unterbrechung der Kartenzahlung

Ursache für die Unterbrechung ist laut Payone ein Zertifikatsfehler in bestimmten Versionen der von Verifone bereitgestellten Software. Der Zahlungsdienstleister rechnet nicht mit einer schnellen Umsetzung des angekündigten Software-Updates, da derzeit ein manueller Eingriff am Terminal erforderlich ist. „Dieser komplexe Prozess kann daher nicht ad hoc vor Ort durchgeführt werden, sondern wird lange dauern“, sagte er. Dabei wollen wir unsere Kunden unterstützen. Ähnlich äußerte sich ein Concardis-Sprecher: „Wir versuchen, die betroffenen Händler so weit wie möglich zu unterstützen, zum Beispiel indem wir nach Möglichkeit Terminals austauschen.“

Probleme bei Kartenzahlungen: Landesweite Ausfälle bei Aldi, Rewe, Rossmann und Co.

Erstmeldung am Mittwoch, 25. Mai: Kassel – In vielen Geschäften, Apotheken und Supermärkten wie Aldi, Rewe und Rossmann können Kunden derzeit nicht mit EC- oder Kreditkarte bezahlen. Bereits am Dienstag (24. Mai) wurden Probleme bei Kartenzahlungen in Supermärkten, Tankstellen und Drogerien gemeldet. „Aufgrund eines deutschlandweiten Ausfalls sind Kartenzahlungen in unseren Filialen derzeit leider nicht möglich“, meldete der Lebensmitteleinzelhändler Konsum in Dresden um 12 Uhr via Facebook.

Stand Mittwoch (25. Mai) sind die technischen Probleme, die Debit- und Kreditkartenzahlungen verhindern, noch nicht gelöst. Das Problem scheint beim Kartenterminal Verifone H 5000 zu liegen, das laut Lebensmittelzeitung in Deutschland weit verbreitet ist. Grund scheint die Fernwartung des Terminals zu sein, die die Fehlfunktion verursacht hat.

Nationale Kündigung von Kartenterminals: Derzeit können nur Barzahlungen getätigt werden

Das bedeutet, dass in vielen Netto-, Edeka- und Rewe-Märkten derzeit nur Barzahlung möglich ist. Diese Probleme treten laut Chip auch bei Aldi sowie bei Drogerien wie Rossmann und DM auf. Wann die Unterbrechung aufgehoben wird, ist derzeit noch unklar. Der Deutsche Bankenverband sagt jedoch, dass laut dpa “Netzbetreiber und technische Dienstleister mit Hochdruck an der Fehlerbehebung arbeiten”.

Allen Kunden wird empfohlen, vor dem Kauf zu überprüfen, ob das Kartensystem in der Box funktioniert. Außerdem weisen einige Ämter bereits am Eingang mit Hinweisschildern darauf hin, ob die Filiale betroffen ist. Alternativ ist es sinnvoll, vorerst Bargeld mitzubringen, um unnötige Wartezeiten und Diskussionen in der Box zu vermeiden. Gegebenenfalls sollte der Einkauf im Laden belassen werden. An Tankstellen werden manchmal Ausweise oder ähnliches als Pfand genommen, wie Chip berichtet. (fh/slo/dpa)

Beim Mobilfunkanbieter Vodafone kam es Anfang Mai deutschlandweit zu einer Unterbrechung der mobilen Internet- und Festnetzanschlüsse.

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