Gepostet am 25. Mai 2022, 11:46 Uhr
An einem abgelegenen Ort im Süden Spaniens hat eine Schweizerin ihr Neugeborenes auf einer Landstraße fallen gelassen. Zwei Trucker fanden das Baby. Einer von ihnen will ihn nun adoptieren.
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Das Neugeborene ist nun für die Behörden zuständig.
Zivilgarde
Laut spanischen Behörden brachte eine 39-jährige Schweizerin das Kind in einer nahe gelegenen Ruine zur Welt und setzte es dann aus.
Bildschirmfoto / Twitter
Die Ereignisse fanden im Süden Spaniens in der Nähe der Stadt Alicante statt.
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Zwei Lkw-Fahrer haben am Sonntag auf einer abgelegenen Landstraße in Südspanien ein neugeborenes Kind entdeckt. Seine Mutter – so eine Schweizerin in den Medien – wurde wegen Gefährdung eines Kindes festgenommen. Er setzte das Baby kurz nach der Geburt der sengenden Sonne bei 35 Grad aus. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Stadt Alicante und sorgte über die spanischen Grenzen hinaus für Aufsehen.
Die beiden Lkw-Fahrer José Enrique und Luis María sind in den spanischen Medien stolz darauf, dem Kleinen das Leben gerettet zu haben. „Einmal waren wir kurz davor, im Lotto zu gewinnen. Dem Baby eine neue Lebenschance zu geben, ist jedoch so viel besser als alles Geld der Welt.“
Auch eine Pflegefamilie oder ein Jugendzentrum kommen infrage
Auch spanische Medien berichten, dass einer der beiden den Kleinen zusammen mit seiner Frau adoptieren möchte. Sein Partner, der Lkw-Fahrer, und sein Lebensgefährte sollen die Paten des Babys sein. Aber diese Annahme ist in diesem Fall nicht so einfach. Zunächst muss die Justiz per DNA-Test bestätigen, dass die 39-jährige Schweizerin die Mutter des Neugeborenen ist. Neben der Adoption kann auch eine Pflegefamilie oder ein Jugendzentrum eine Option sein.
Über die Geburtsgeschichte und die Frau selbst sind keine weiteren Details bekannt. Eine Polizeistreife nahm die Mutter wenige Stunden nach der Geburt an einem unbekannten Ort fest. Sie bestreitet, dass das Kind ihr gehört.
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